Medion zielt mit dem GoPal P5235 EU+ auf Anwender, die ein Navi mit stattlichem Bildschirm suchen. Im Test zeigte das Gerät nicht nur in diesem Punkt Größe.
Besonderheit: Das Medion GoPal P5235 EU+ hat einen Touchscreen mit 5 Zoll Durchmesser. Diese Größe ist selten, eignet sich jedoch besonders für Anwender, die große Tasten am Bildschirm wünschen. Sie können das Navi auch problemlos ohne den Stift bedienen, den der Hersteller an der Geräterückseite integriert hat. Weiterer Vorteil: Der angezeigte Kartenausschnitt ist umfassend. Nachteile: Die Schirmgröße ist energieintensiv. Das zeigt sich an der Akkulaufzeit. Nach 2 Stunden war Schluss, als wir das Medion GoPal P5235 EU+ ohne Stromzufuhr laufen ließen. Außerdem ist das Navi einfach zu groß, um es als Fußgänger mitzunehmen.
Ausstattung: Der mitgelieferte Saughalter bietet eine auf die Gerätegröße abgestimmte Halteschale. Daneben fanden wir ein Y-USB-Kabel und einen Stromadapter fürs Auto im Paket. Auf CD lagert das Kartenmaterial für 37 Länder Europas. Allerdings waren auf dem Testgerät selbst nur Daten von neun Ländern zu finden. Und das, obwohl das Navi mit 2-GB-SD-Karte ausgestattet war. Im P5235 EU+ ist das TMC-Modul integriert. Trotzdem lagen dem Navi zwei TMC-Wurfantennen bei. Das Medion-Modell beherrscht neben TMC auch TMC pro, spielt MP3-Dateien ab, zeigt Bilder an und bietet eine Weckfunktion sowie ein Sudoku-Spiel. Außerdem ist ein FM-Transmitter eingebaut. Auf dem Polyglott Reiseführer fanden wir Infos zu 19 europäischen Ländern - jeweils kurze Texte ohne Bilder.
Handhabung: Die Lautstärke des Medion GoPal P5235 EU+ lässt sich seitlich am Gerät regeln - praktisch. Medion sorgt mit Passworteingabe und Fingerabdrucksensor für Diebstahlschutz. Zudem wurde die Navi-Software überarbeitet. Dank der klaren Struktur weiß der Anwender stets, wo er sich gerade befindet. Schön gelöst ist die Adresseingabe: Land, Postleitzahl, Stadt und Straße erscheinen gesamt auf dem Schirm. Das beschleunigt die Eingabe. Wahlweise lässt sich auch nach Koordinaten routen.
Navigation: Bis zum ersten GPS-Signal dauerte es rund 1:10 Minuten - okay. Richtig schnell ging's bei der eigentlichen Routenberechnung. Im Schnitt benötigte das Navi 7 Sekunden. Dabei blieb es bei europaweiten Zielen genauso flott wie beim Erstellen von Alterativrouten. Der Spurassistent und die Sprachansagen inklusive Straßennamen erleichterten die Orientierung. Mager fanden wir, dass nur eine Stimme (deutsch, weiblich) zur Wahl stand. Sie stellte sich jedoch als angenehm und höflich heraus. Gleichzeitig gab sie klare Anweisungen. Nur die Text-to-Speech-Ansagen empfanden wir teilweise als etwas mechanisch ausgesprochen.
Fazit: Insgesamt ist das Medion GoPal P5235 EU+ ein Navi mit soliden Routing-Leistungen. Der große Bildschirm erleichtert zwar das Bedienen, bietet allerdings beim Navigieren kaum Vorteile. Trotz aufgespielter Reiseführerinfos ist das Gerät zu groß zum Mitnehmen als Fußgänger oder Fahrradfahrer.
Varianten: Medion GoPal P5235 EU: Navi mit Europa-Karten, allerdings ohne TMC pro.
MEDION GoPal P5235
Viel Platz: Dank der 5 Zoll Bilddiagonale hat auf dem Touchscreen des Navis Medion GoPal P5235 EU+ neben dem Spurassistenten noch ein großer Kartenausschnitt locker Platz.
MEDION GoPal P5235
Viel Platz: Dank der 5 Zoll Bilddiagonale hat auf dem Touchscreen des Navis Medion GoPal P5235 EU+ neben dem Spurassistenten noch ein großer Kartenausschnitt locker Platz.
MEDION GoPal P5235
Direktzugriff: Seitlich am Navi Medion GoPal P5235 EU+ ist der Lautstärkeregler angebracht.
MEDION GoPal P5235
Massig Infos: Das Medion GoPal P5235 EU+ bietet auf dem Schirm jede Menge Icons - von TMC bis Tempowarner.
Medion GoPal P5235
Leicht gemacht: Die Adresseingabe des Navigationsgeräts Medion GoPal P5235 EU+ ist übersichtlich nach Land, Postleitzahl/Ort und Straße gegliedert.
Medion GoPal P5235
Fest im Griff: Trotz der stattlichen Größe des Medion GoPal P5235 EU+ hält die Halteschale das Navi sicher in Position.
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