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Samsung M7600 Beat DJ im Test

29.05.2009 | 09:00 Uhr |

Deutschland sucht den Super-DJ. Wer nicht nur telefonieren, sondern auch Musik mixen will, sollte sich das Samsung Beat DJ ansehen. Und das Musik-Handy kann noch mehr, wie der Test beweist.

Für den Test stand uns ein Vorseriengerät zur Verfügung. Bis zur Serienversion wird es jedoch kaum noch Änderugen geben, so dass die Testergebnise auch auf die im Handel erhältlichen Geräte zutreffen.

Für das Samsung M7600 Beat DJ hat Samsung ein peppiges Design entwickelt: Statt klassischem Viereck ist das Handy oval. Ein gewagter Ansatz! Zumal das Beat DJ dadurch oben und unten gleich aussieht, solange es nicht beleuchtet ist. Und so kommt es immer wieder vor, dass der Anwender das Handy falsch herum hält, wenn er es anschaltet.

Mit 100 Gramm liegt es ziemlich schwer in der Hand. Dafür wird der Nutzer mit einem satten Sound aus den Lautsprechern des Musikhandy entschädigt. Die Musikmeister Bang & Olufsen haben bei dem M7600 nämlich in Kooperation mit Samsung ihr Wissen eingebracht und klangvolle Lautsprecher integriert. Insbesondere wenn das Handy auf dem Tisch liegt, klingt es beinahe schon wie eine einfache Stereoanlage. Wie die mitgelieferten Kopfhörer klingen werden, konnten wir mangels Kopfhörer noch nicht testen. Falls sie die Erwartungen jedoch nicht erfüllen, können sie per 3,5-Milimeter-Klinkenstrecker jederzeit gegen handelsübliche Ohrstöpsel ausgetauscht werden.

Scratchen bis der Arzt kommt
Hinsichtlich Musik hat das M7600 Beat DJ noch eine Menge mehr zu bieten. Bislang auf einem Handy noch nicht dagewesen ist die DJ-Funktion. Wer sie aktiviert, kann seine eigene Musik abmischen. Erst wählt der Musikfan ein Lied aus, anschließend kann er verschiedene Filter über den Sound legen. Zur Verfügung stehen Automatisches Schwenken, Echo oder Hall sowie weitere sieben Filter. Wählt der Hobby-DJ den Filter Flanger aus, hat er erneut die Wahl unter 20 Lauten, die er über den Text legen kann. Darunter finden sich auch Ausrufe wie "come on". Gleichzeitig lassen allerdings sich immer nur zwei Filter anwenden.

Die Zahl der möglichen Kombinationen ist unendlich groß und so braucht es eine Weile, bis man alle Filter aus dem FF kennt und einsetzen kann. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Scratch-Technik zu nutzen. Dazu gibt es im DJ-Menü unten rechts einen eigenen Menüpunkt. Der Scratch-Modus erfordert ebenfalls ein wenig Übung, denn der Touchscreen reagiert nicht immer so schnell wie der Nutzer die Finger über die Scheiben zieht. Um das richtige Tempo zu erwischen, braucht es somit ein wenig Übung. Wer die Kunst des gefälligen Abmischens schließlich beherrscht, kann seine Songs auch aufzeichnen und später seinen Freunden vorspielen.

Ey weisst du...
Auf dem Beat DJ finden sich noch zwei weitere Musik-Funktionen: Musikerkennung und Tag-Findung. Die Musikerkennung ist altbekannt und auf Walkman-Handys von Sony Ericsson beispielsweise schon lange zu finden. Dazu nimmt der Anwender einen kurzen Liedschnipsel (ca. zehn Sekunden) auf, eine Datenbank identifiziert das Lied und verrät Sänger und Titel. Im Test hat die Datenbank sogar so ein exotisches arabisches Lied wie "Moi et Toi" von Ali Slimani binnen weniger als einer halben Minute erkannt. Auch die Tagfindung braucht nur zwischen zehn und zwanzig Sekunden, bis sie Ergebnisse wie Titel, Sänger und Album findet und abspeichert. Voraussetzung: Das Musikstück muss in der Datenbank gespeichert sein, auf die Samsung zugreift.

Wie gut sich Kamera, Browser und Telefonqualität im Test schlagen, lesen Sie auf der folgenden Seite.

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