Wunderhandy oder Blender

Musik – Das iPhone als iPod

Donnerstag den 20.09.2007 um 11:55 Uhr

von Sebastian Hirsch

„Der beste iPod, den wir je hatten“ – so bezeichnet Apple-Chef Steve Jobs das iPhone. Und tatsächlich, wer einmal mit dem iPhone seine Musiksammlung durchforstet hat, tut sich mit dem „herkömmlichen“ iPod, egal ob Shuffle, Nano oder Video, schwer. Das große Display ist eine Pracht, wenn es daran geht, Musiklisten durchzuscrollen oder Alben wie in iTunes per Coverflow durchzublättern. Wer sich je darüber beklagt hat, dass das iPhone die Haptik der CD vermissen lässt und die Musik im iPod „unpersönlich“ wird – im iPhone erlebt man die CD dank großflächiger Cover-Darstellungen neu.

Ansonsten tut das iPhone alles, was man von einem iPod gewohnt ist. Lediglich eine Suchfunktion, inzwischen sogar am iPod Nano vorhanden, gibt es beim iPhone merkwürdigerweise nicht. Und natürlich bleibt das Thema Speicherplatz: Vier beziehungsweise acht Gigabyte reichen für 100 bis 200 CDs. Das ist viel für einen Nano, für ein Gerät in der Größe eines 80-GB-iPod ist es eher wenig. So ist das iPhone als Ersatz für einen iPod nicht wirklich sinnvoll – für Nano- oder Shuffle-Fans ist es zu groß, für die anderen verfügt es über zu wenig Speicherplatz. Die vielen anderen Funktionen werden die meisten darüber hinwegtrösten. Wer nur einen neuen iPod sucht, sollte sicher noch etwas warten.

Donnerstag den 20.09.2007 um 11:55 Uhr

von Sebastian Hirsch

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