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Multimedia auf dem iPhone: Potenzial für iPhone 5

Montag, 12.07.2010 | 13:05 von Yvonne Göpfert
Apple iPhone 4: 5-Megapixel-Kamera
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© 2014

Das Handy bietet eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und HD-Video-Aufnahme. Hier hat Apple gleichgezogen mit Geräten, die bereits auf dem Markt sind. 5-Megapixel-Kameras sind Standard in hochpreisigen Smartphones. Bei den Einstellmöglichkeiten hält es Apple wieder so einfach wie möglich: Belichtungsausgleich, Motivprogramme oder Makroaufnahmen bietet das iPhone weiterhin nicht. Es kann lediglich zoomen und den Blitz zu- oder abschalten. Immerhin verfügt das iPhone 4 nun über eine LED-Leuchte. Beim iPhone 3G S hat man die noch schmerzlich vermisst. Der Autofokus wird wieder per Touch aktiviert - allerdings muss zum Auslösen noch einmal extra auf den Auslöseknopf gedrückt werden. Einfacher wäre es, wenn die Berührung zum Fokussieren auch gleich noch Klick machen würde, wie es bei einigen Android-Modellen der Fall ist.
Fotos bei Sonne sind kein Problem für die Kamera. Bei Schummerlicht braucht der Fotograf schon eine ruhige Hand, wenn er nicht blitzen will. Um ein deutliches Bildrauschen kommt man trotzdem kaum herum.

Apple iPhone 4: Zweite Kamera für Videotelefonie
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Die Farben passen
HD-Videos auf dem Handy sind stark im Kommen. Und so hält auch Apple mit und erlaubt Aufnahmen mit 1280 x 720 Pixeln (HD-ready). Die Filme ruckeln praktisch nicht, die Auflösung setzt auch Details gut in Szene. Und der Ton - Schwachpunkt bei vielen Video-Handys - ist gelungen. Kurz: Die Qualität gefällt. Zudem lassen sich die Videos auf dem Handy auch direkt schneiden und veröffentlichen. Für YouTube-Freaks ist das iPhone 4 damit ein schönes Spielzeug. Schade nur, dass der Speicherplatz mit 16 respektive 32 Gigabyte nicht erweiterbar ist.

Schließlich hat Apple erstmals eine zweite Kamera eingebaut. Sie dient zur Videotelefonie per FaceTime. Bislang ist Videotelefonie in Deutschland gefloppt. Doch Apple hat es schon geschafft, surfen im Internet populär zu machen. Vielleicht verhilft das iPhone auch Videotelefonaten zu einem späten Erfolg.
Eine Hürde gibt es dabei jedoch: FaceTime setzt erstens einen anderen iPhone-Nutzer und zweitens ein WLAN-Netzwerk voraus. Gespräche über UMTS und HSDPA, Netztechniken, die das Apple-Handy mit bis zu 7,2 MBit/s beim Surfen und mit bis zu 5,8 MBit/s beim Dateien Hochladen ebenfalls unterstützt, sind nicht möglich. Während des Videotelefonats besteht die Möglichkeit, von der Front-Kamera, die das eigene Gesicht zeigt, auf die rückseitige Kamera umzuschalten. Damit kann man Freunden dann die Umgebung oder einen Gegenstand zeigen und besser darüber diskutieren.

MP3-Player
Der iPod im iPhone hat ebenfalls ein paar Verbesserungen erfahren. So lassen sich nun auch unterwegs Abspiellisten zusammenstellen. Apple hinkt hier mal wieder hinterher - bei Playern anderer Hersteller ist das eine Standardfunktion.

Das iPhone 4 wird zur wii
Jedes iPhone 4 hat einen eingebauten 3-Achsen-Gyrosensor, der in Kombination mit dem Beschleunigungssensor sechsfache Achsen-Bewegungen wahrnehmen kann: hoch und runter, von links nach rechts, vorwärts und rückwärts sowie Rollbewegungen. Damit eignet es sich prima zum Spielen. Die Entwickler haben Zuggriff auf den Gyrosensor in dem sie die neue CoreMotion API nutzen, um entsprechende Spiele und andere Apps zu entwickeln.

Montag, 12.07.2010 | 13:05 von Yvonne Göpfert
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