28816

Medion Akoya E4216 D im Test

05.03.2010 | 09:50 Uhr |

Der Medion Akoya E4216 D hat Intels neuen Prozessor Core i3 und eine Terabyte-Festplatte an Bord. Ob der Multimedia-PC sein Geld wert ist, klärt der PC-WELT-Test.

Der Medion Akoya E4216 D erinnert in der Ausstattung, dem Design und im Preis auf den ersten Blick stark an den Aldi-PC Medion Akoya E4360 D MD 8338 vom Februar 2010. Bei näherem Hinsehen entdeckten wir im Test allerdings handfeste Unterschiede: Der Medion Akoya E4216 D hat nur 3 GB Arbeitsspeicher und es liegt keine 64-Bit-Variante von Windows 7 bei. Trotzdem kostet der Rechner mit 500 Euro genauso viel wie der Aldi-PC. Und wieder stellte sich die spannende Frage nach der wahren Identität der Grafikkarte.

Ausstattung: Als CPU kommt beim Medion Akoya E4216 D die Intel Core i3 530 mit einer Taktfrequenz von 2,93 GHz zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist mit 3 GB gegenüber dem Aldi-PC vom Februar 2010 um ein Gigabyte geschrumpft. Bei DVD-Brenner und Festplatte handelt es sich um die gleichen Modelle wie beim Aldi-PC. Insbesondere die Kapazität der Festplatte von einem Terabyte ist für einen PC in dieser Preisklasse lobenswert. Allerdings fehlt dem Medion Akoya E4216 D ein WLAN-Modul.

Medion Akoya E4216 D: kabellose Eingabegeräte
Vergrößern Medion Akoya E4216 D: kabellose Eingabegeräte
© 2014

Dafür ist Medion dieses Mal bei den Eingabegeräten spendabler und legt dem Akoya E4216 D eine Funktastatur sowie eine kabellose Maus bei. Der Speicherkartenleser auf der Vorderseite unterstützt die Formate CF, MS, SD, MMC, SM und XD. Neben acht USB-Anschlüssen verfügt der Medion Akoya E4216 D auch über Firewire, zwei PS/2-Buchsen, S/P-Dif-Out optisch sowie drei Lautsprecheranschlüsse für ein Surround-Boxenset. Eine eSATA-Schnittstelle fehlt. Ein Display schließen Sie an der Grafikkarte über HDMI, DVI oder VGA an.

Medion Akoya E4216 D: GPU-Z
Vergrößern Medion Akoya E4216 D: GPU-Z
© 2014

Grafikkarte: Bereits beim letzten Aldi-PC hatten wir enthüllt, dass Nvidia mit seinen billigen OEM-Grafikkarten der Geforce-300-Serie nichts signifikant Neues anbietet. Die irreführende Namensgebung hat Nvidia in den letzten Wochen vermehrt Kritik eingebracht. Mitte Februar 2010 hat Nvidia nun damit begonnen, die Grafikkarten der Geforce-300-Serie, die bisher nur direkt an Hersteller ausgeliefert wurden, auch auf seiner Webseite zu präsentieren.

Medion Akoya E4216 D: Die Grafikkarte ist eine Modifikation der Geforce-200-Serie.
Vergrößern Medion Akoya E4216 D: Die Grafikkarte ist eine Modifikation der Geforce-200-Serie.
© 2014

Und auf der Grafikkarte des Medion Akoya E4216 D fanden wir einen erneuten Hinweis dafür, dass es sich letztendlich um eine modifizierte Neuauflage der Geforce-200-Serie handelt: Denn das Analyseprogramm GPU-Z identifizierte die Grafikkarte des Medion Akoya E4216 D als Geforce 310. Auf der Grafikkarte befand sich allerdings ein Produktaufkleber mit der Bezeichnung Geforce G210. Laut Angaben von Nvidia unterstützt die Geforce 310 nur DirectX 10.1, aber kein DirectX 11. Die Karte bietet 16 Recheneinheiten und hat einen Shadertakt von 1402 MHz. Der 512 MB große Speicher wird über ein 64-Bit-Interface angesprochen. Es handelt sich also um eine Einsteiger-Grafikkarte, die sich nicht für anspruchsvolle Spiele in hohen Auflösungen eignet.

Aktuelle Informationen zum Thema Medion Notebooks

0 Kommentare zu diesem Artikel
28816