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Aldi-PC Medion Akoya P4350 D (Dezember 2009) im Test

10.12.2009 | 10:04 Uhr |

Der Aldi-PC Medion Akoya P4350 D bringt für 599 Euro einen 22-Zoll-Bildschirm, Tastatur und Maus gleich mit. Im Test checken wir das potentielle Schnäppchen auf Herz und Nieren.

Solide Rechenleistung: Dreikern-CPU AMD Athlon II X3 425
Vergrößern Solide Rechenleistung: Dreikern-CPU AMD Athlon II X3 425
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Im Wochentakt stellt Aldi einen Rechner nach dem anderen neben das Gemüseregal. Diesmal im Angebot: Der Medion Akoya P4350 D - ein Komplett-PC im Wortsinn, denn im Lieferumfang des Desktop-Rechners befinden sich nicht nur Maus und Tastatur, sondern auch ein 22-Zoll-Flachbildschirm. Das Aldi-TFT Medion MD 20122 zeigte im Test eine insgesamt ansprechende Leistung. Positiv bewerteten wir die überzeugende Bildqualität mit natürlichen Farben, guter Helligkeit und hohem Kontrastverhältnis. Auch die Optik und das Design überzeugten. Weniger gut gefallen haben uns dagegen die kaum vorhandenen Einstellmöglichkeiten und die fehlende Höhenverstellbarkeit des Aldi-TFTs.

In unserem detaillierten Test des Medion Akoya P4350 D checken wir das Tempo, die Lautstärke und den Stromverbrauch des Rechners und sagen Ihnen, was Sie mit dem Aldi-PC alles anstellen können. Zudem beantworten wir die Frage, ob der Medion Akoya P4350 D inklusive des üppigen Lieferumfangs sein Geld wert ist.

Ausstattung: Beim Medion Akoya P4350 D setzt Aldi diesmal auf ein AMD-Grundgerüst. Die MSI-Hauptplatine MS-7501 basiert auf dem AMD-Chipsatz ATI RD770 in Kombination mit der Southbridge SB700. Die Dreikern-CPU AMD Athlon II X3 425 arbeitet mit einer Taktfrequenz von 2,7 GHz und greift pro Kern auf je 128 KB L1- sowie 512 KB L2-Pufferspeicher zurück. Eine dritte Cache-Stufe fehlt dem AM3-Prozessor hingegen. Im Test attestierten wir der baugleichen Quad-Core-CPU AMD Athlon II X4 620 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Lahme Grafikkarte: Im Medion Akoya P4350 D steckt die Sapphire Radeon HD 4550
Vergrößern Lahme Grafikkarte: Im Medion Akoya P4350 D steckt die Sapphire Radeon HD 4550
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Ebenfalls vom AMD stammt die Grafikkarte des Aldi-PC Medion Akoya P4350 D: Die Sapphire Radeon HD 4550 (RV710) vertraut dem gleichnamigen ATI-Grafikchip, der mit 600 MHz läuft. Die Einsteigerkarte verfügt über lediglich 80 Streaming-Prozessoren und 4 Rasterendstufen und bietet selbst für Gelegenheitsspieler nur eine ausreichende 3D-Leistung. Zum Vergleich: Das aktuelle AMD-Flaggschiff ATI Radeon HD 5870 besitzt mit 1600 Streaming-Prozessoren zwanzig Mal so viele Recheneinheiten.

Auf dem DirectX-10.1-Modell sind 512 MB GDDR3-Speicher verbaut, die mit einem Takt von 700 (effektiv 1400) MHz arbeiten. Die größte Schwachstelle der Grafikkarte ist neben den nominal 16 Unified Shadern das nur 64 Bit breite Speicherinterface. Dafür unterstützt der im Grafikchip integrierte Unified Video Decoder 2 den Prozessor beim Decodieren von Videodateien - auch Full-HD-Material.

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