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Aldi-PC Medion Akoya P7340 D (November 2009) im Test

26.11.2009 | 10:10 Uhr |

Der Aldi-PC Medion Akoya P7340 D prahlt in Anzeigen mit brillanter Grafik und HD-TV. Im Test prüfen wir das vermeintliche Schnäppchen ganz genau.

Brauchbare 3D-Leistung: Grafikkarte des Medion Akoya P7340 D mit Nvidia-Chip Geforce GT 240
Vergrößern Brauchbare 3D-Leistung: Grafikkarte des Medion Akoya P7340 D mit Nvidia-Chip Geforce GT 240
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Der Aldi-PC Medion Akoya P7340 D ist auf Multimedia geeicht. Highlight des 600-Euro-PCs von Aldi ist die TV-Karte, die neben analogen Signalen auch mit DVB-T und DVB-S2 klar kommt - also hoch aufgelöstes digitales Sattelitenfernsehen empfangen kann. Allerdings beschränkt sich der DVB-S-Empfang auf unverschlüsselt ausgestrahlte Programme. Die Hardware-Ausstattung des Medion Akoya P7340 D hat Aldi clever gewählt. Die Komponenten passen gut zusammen und prädestinieren den Aldi-PC für den Multimedia-Einsatz.

Der Test prüft das Tempo, die Lautstärke und den Stromverbrauch des Medion Akoya P7340 D, um herauszufinden, für welche Einsatzgebiete sich der Aldi-PC genau eignet. Zudem beantworten wir die Frage, ob der Medion Akoya P7340 D die für Aldi-PCs charakteristische Schnäppchenqualität aufweist oder nur ein PC-Angebot unter vielen ist.

Der Aldi-PC Medion Akoya P7340 D basiert auf der MSI-Hauptplatine MS-7366 mit dem Nvidia-Chipsatz Nforce 630i. Der Chipsatz hat schon gut zwei Jahre auf dem Buckel. Die Quad-Core-CPU Intel Core 2 Quad 8300 gibt es auch schon seit gut einem Jahr. Das heißt jedoch nicht, dass der Vierkerner schlecht ist. Im Test attestierten wir der 2,5-GHz-CPU mit je 128 KB L1 sowie 2 x 2 MB L2-Cache eine solide Rechenleistung für gängige Büro- und Multimedia-Aufgaben sowie eine sehr gute Energieeffizienz.

Brandneu beim Medion Akoya P7340 D ist hingegen die MSI-Grafikkarte mit dem Nvidia-Chip Geforce GT 240. Den DirectX-10.1-Grafikchip lässt Nvidia im 40-Nanometer-Verfahren fertigen. Lohn der kleineren Halbleiterstrukturen ist ein recht niedriger Stromverbrauch. Die Grafikkarte des Aldi-PCs arbeitet ab Werk mit einem Chiptakt von 550 MHz, die 92 Streaming-Prozessoren laufen mit 1340 MHz. Der Chip darf auf 32 Textureinheiten und 8 Rasterendstufen zurückgreifen.

Beim Grafikspeicher hat sich Aldi für die bessere Variante mit 512 MB GDDR5-SDRAM entschieden, der mit einer Frequenz von 1700 (effektiv 3400) MHz läuft und an ein 128 Bit breites Speicherinterface angebunden ist. Im Test lieferte das fast baugleiche Modell Zotac Geforce GT 240 Amp! Edition in den meisten DirectX-10-Spielen bei hohen Qualitätseinstellungen flüssige Bildraten bis hin zur 1600er-Auflösung - 21-Zoll-TFTs kann die Grafikkarte also zumindest ruckelfrei befeuern.

Nimm drei: Die Grafikkarte des Medion Akoya P7340 D kommt mit DVI-, HDMI-, und VGA-Ausgang
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Der Grafikchip des Medion Akoya P7340 D unterstützt die GPGPU-Technik Nvidia CUDA , die es dem Grafikprozessor erlaubt, Rechenaufgaben durchzuführen, für die normalerweise die CPU zuständig ist. Zudem beherrscht die Grafikkarte des Medion Akoya P7340 D die proprietäre Physikbeschleunigungs-Technik Nvidia PhysX . Außerdem trägt der Grafikprozessor des Aldi-PCs mittels der Purevideo-HD-Technik von Nvidia die Hauptlast der Video-Decodierung.

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