Multimedia-Notebook
Dell Studio 15 im Test
Das Dell Studio 15 arbeitet mit einem Core 2 Duo P8600 (2,4 GHz): Der beschleunigt das Notebook auf ordentliche 116 Punkte im Leistungs-Test Sysmark 2007. In dieser Preisklasse gibt es aber auch Notebooks, die auf 130 Punkte und mehr kommen.
Ähnliches gilt für die 3D-Leistung: Die Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD4570 ist ein gutes Mittelklasse-Modell - für die meisten DirectX9-Spiele ist sie in der maximalen Displayauflösung von 1366 x 768 Bildpunkten schnell genug. Bei World in Conflict schaffte sie beispielsweise 34 Bilder pro Sekunde. Bei DX10-Effekten geht ihr aber rasch die Puste aus.
Unser Testmodell des Dell Studio 15 besaß einen DVD-Brenner: Das Notebook lässt sich auch mit einem Blu-Ray-Laufwerk ausstatten - dafür nimmt Dell einen Aufpreis von 140 Euro. Die Festplatte fasst 320 GB - in dieser Preisklasse darf man eigentlich eine 500-GB-Platte erwarten: Die gibt es übrigens bei Dell zum gleichen Preis wie das 320-GB-Modell - allerdings nur mit einem Umdrehungstempo von 5400 rpm, während unsere 320-GB-Platte mit 7200 rpm rotierte.
Dell installiert auf dem Studio 15 die 64-Bit-Version von Vista Home Premium: Damit kann das Notebook die eingebauten 4 GB Arbeitsspeicher vollständig nutzen, was einen kleinen Tempovorteil bei Anwendungen wie Foto- und Videobearbeitung bringt. Die Netzwerk-Ausstattung ist mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth auf dem neuesten Stand. Auf Wunsch bekommt man das Dell Studio 15 auch mit einem UMTS-Modem - der passende Mini-Card-Steckplatz und die entsprechenden Antennen sind vorhanden. Bei den USB-Schnittstellen beschränkt sich das Dell Studio 15 auf drei Anschlüsse - einer ist als Kombibuchse mit e-SATA ausgeführt. Ebenfalls an Bord ist Firewire - auf diese Schnittstelle verzichten einige Notebooks inzwischen.
Die Bildqualität des 15,6-Zoll-Displays war ordentlich, reichte aber nicht an die Top-Displays in dieser Preisklasse heran. Die gleichmäßige Ausleuchtung führt zu einem angenehm homogenen Bildeindruck. Allerdings war die Helligkeit mit 187 cd/m2 nur mittelmäßig: Unter freiem Himmel reicht sie nicht aus, um die Reflexionen auf der spiegelnden Display-Oberfläche zu überstrahlen. Auch der Kontrast lag niedrig. Farben wirkten natürlich, aber ebenso wie Hauttöne etwas zu blass.
Der Lüfter drehte häufig, war aber meist sehr leise. Nur wenn das Notebook unter Last stand, konnte man ihn in ruhiger Umgebung wahrnehmen.
Das Dell Studio 15 muss nicht unbedingt auf dem Schreibtisch stehen bleiben - es eignet sich auch für den gelegentlichen Einsatz unterwegs: Es wiegt nur 2,68 Kilogramm und ist damit sehr leicht für ein 15,6-Zoll-Notebook. Im Akkubetrieb hielt es über vier Stunden durch - ein gutes Ergebnis.
Anders als bei den meisten Notebooks mit 15,6-Zoll-Display fehlt der Tastatur des Dell Studio 15 ein separater Ziffernblock. Beim Tippen gab die Tastatur etwas nach, auf der linken Seite klapperten die Tasten beim schnellen Schreiben. Doch insgesamt hat man ein gutes Schreibgefühl auf dem Dell Studio 15.



