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Canon Pixma MP270 im Test

02.12.2009 | 13:30 Uhr |

Das Canon Pixma MP270 ist ein kompaktes und günstiges Multifunktionsgerät. Eigentlich ideal für zu Hause - wären da nicht die hohen Seitenpreise, wie sich im Test herausstellte.

Besonderheit am Multifunktionsgerät Canon Pixma MP270
Das Canon Pixma MP270 ist ein kompaktes Multifunktionsgerät, das druckt, scannt und kopiert. Praktisch: Das Ausgabefach des Modells öffnet sich automatisch, sobald das MP270 einen Druck- oder Kopierauftrag erhält. Außerdem bietet das Multifunktionsgerät jeweils eine Direkttaste für Farb- und Schwarzweißkopien - das ist in der Preisklasse nicht selbstverständlich. Manko: Das Zahlendisplay ist auf maximal 9 Kopien beschränkt.

Ausstattung des Canon Pixma MP270
In die Papierzufuhr des Multifunktionsgeräts passen bis zu 100 Blatt. Mit dem Rechner lässt sich das Canon Pixma MP270 per USB verbinden. Außerdem bietet es an der Vorderseite einen Pictbridge-Port für den Direktdruck von der Digitalkamera. Das mitgelieferte Softwarepaket enthält neben Drucker- und Scannertreiber auch Tools, die das Ausdrucken von Fotos und Webseiten erleichtern.

Tempo des Multifunktionsgeräts Canon Pixma MP270
Bei den Tempo-Tests zeigte das Canon Pixma MP270 zwei Gesichter: Beim Drucken erreichte es ganz ordentliche Werte - zum Beispiel 1:16 Minuten für unseren zehnseiteigen Grauert-Brief und 1:48 Minuten für ein randloses Foto im Format von 10 x 15 Zentimetern. Auch die Kopier-Zeiten waren okay. Beim Scannen war aber nur die Vorschau mit 7 Sekunden noch flott erledigt. Für den A4-Farbscan benötigte das Canon Pixma MP270 allerdings lange 1:14 Minuten.

Qualität des Multifunktionsgeräts Canon Pixma MP270
Farbige Drucke und Kopien aus dem Canon Pixma MP270 fielen durchweg recht hell aus. Das stört bei Drucken weniger als bei Kopien, die dadurch Details einbüßten. Dafür stimmte die Schwarzdeckung in beiden Disziplinen. Buchstaben blieben gut lesbar, auch wenn wir zum Teil leicht raue Buchstabenränder feststellten. Fotos aus dem Canon Pixma MP270 hatten leuchtende Farben und eine gute Schärfe. Nur bei schwierigen Farben wie Hauttönen blieb ein leichter Rotstich erkennbar. Unsere Testscans wiederum hätten speziell bei Fotos ruhig etwas heller sein können. Erneut erzeugte der Canon Pixma MP270 starke Rottöne, gleichzeitig jedoch eine gute Tiefenschärfe.

Verbrauch des Canon Pixma MP270
Das Multifunktionsgerät nutzt Kartuschen, bei denen Druckkopf und Tintenpatrone eine Einheit bilden. Zusätzlich enthält die Farbkartusche drei Tintenkammern für die Farben Blau, Rot und Gelb. Solche Patronen sind relativ teuer: Deshalb kamen wir im günstigsten Fall auf 5,2 Cent für das schwarzweiße Blatt und 7,4 Cent für die Farbseite - nicht gerade günstige Seitenkosten. Außerdem spült das Canon Pixma MP270 fast nach jedem Auftrag die Düsen, was zusätzliche Tinte kostet. Dafür stimmte der Umgang mit Energie: Im Ruhemodus zog das Multifunktionsgerät geringe 0,9 Watt. Ausgeschaltet zeigte unser Messgerät 0 Watt an - das ist ideal.

Fazit: Das Canon Pixma MP270 erwies sich im Test als Multifunktionsgerät mit soliden Leistungen im Drucken, Scannen und Kopieren. Der geringe Strombedarf und der günstige Preis machen das All-in-One attraktiv für Einsteiger. Gegen den Einsatz zu Hause sprechen allerdings die hohen Seitenkosten.

Alternativen: Ein vergleichbares Mulitfunktionsgerät mit separaten Tintenkartuschen ist das Epson Stylus SX210 . Es kommt jedoch ähnlich teuer in den Seitenkosten. Moderater werden diese erst eine Geräteklasse höher wie etwa beim Canon Pixma MP550 .

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