04.06.2009, 10:15

Yvonne Göpfert

Mobiltelefone mit einfacher Bedienung

Die besten Touchscreen-Handys im Test

Das iPhone hat gezeigt, wie es geht. Doch es gibt inzwischen auch andere Handys, die sich bequem per Touchscreen bedienen lassen. Damit macht Surfen im Internet oder Spielen auf dem Handy so richtig Spaß.
Das Handy darf nicht herumzicken, wenn Sie damit fotografieren, filmen oder im Netz surfen wollen. Die Funktion soll sofort zur Verfügung stehen. Für ein Handy mit Touchscreen bedeutet das: Eine Berührung muss reichen, um die gewünschte Funktion zu starten - ein Touchscreen sollte also vor allem flüssig reagieren, damit der Anwender mit dem Handy zufrieden ist.
Touchscreen: Bedienung per Finger
Die Bedienung per Finger lässt sich dem Handy auf zwei Arten beibringen: per kapazitivem und per resistivem Touchscreen.
Kapazitive Touchscreens verwenden zwei Glasplatten, zwischen denen ein durchsichtiges Metalloxid ruht. Es baut an den Ecken des Touchscreens eine Spannung auf und erzeugt ein gleichmäßiges, elektrisches Feld. Berührt der Nutzer den Touchscreen, gerät die elektrische Ladung in Bewegung und erschüttert das Spannungsfeld an den Ecken. Die dafür verantwortlichen Ströme geben an, an welcher Stelle des Touchscreens der Bildschirm berührt wurde. Der Nachteil von kapazitiven Touchscreens besteht darin, dass diese sich zwar sehr gut mit bloßen Finger, nicht aber mit einem Stylus oder mit Handschuhen bedienen lassen. Beispiele für ein kapazitives Display sind das iPhone oder das Magic von Vodafone.
Bei den resistiven Displays treffen zwei Plastikfolien aufeinander. An der Stelle, an der der Touchscreen-Nutzer drückt, berühren sie sich, dadurch entsteht ein elektrischer Kontakt. Durch den Widerstand dieses Kontaktes kommt es an jeder Stelle zu einer unterschiedlichen Spannung. Diese Änderung der Spannungsverhältnisse wird dazu benutzt, die Stelle, auf die gedrückt wurde, zu bestimmen. Resistive Displays kann der Anwender sehr gut mit einem Stylus bedienen, bislang ist die Steuerung per Finger oftmals problematisch. Beispiel für ein resitives Display sind praktisch alle Smartphones der HTC Touch-Reihe oder das Samsung Omnia.
Doch unabhängig von der Bauweise gilt: Der Prozessor muss den Befehl auch flott interpretieren und umsetzen – eine große Herausforderung für die Handyhersteller.
Testsieger: Vodafone Magic von HTC
Das Vodafone Magic kann locker mit dem iPhone mithalten. Es führt jeden Touchscreen-Befehl sofort aus, der Nutzer muss nicht lange warten. Doch daneben bietet es auch noch ein paar mechanische Tasten und einen Trackball, so dass die Nutzerführung rundherum gelungen ist.
Design-Tipp: New Prada Phone
Fashion-Fotos als Diashow und von Prada entwickelte Menü-Icons – mehr Design ist selten auf einem Handy zu finden. Da verzeiht der Nutzer auch mal, dass der Touchscreen zum Rand hin so seine Probleme hat und etwas träge reagiert.
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