Mobiles Büro

Samsung Omnia Pro B7330

Mittwoch den 24.03.2010 um 15:30 Uhr

von Yvonne Göpfert

Samsung hat mit dem Omnia Pro B7330 mal wieder ein Smartphone mit Windows Mobile im Blackberry-Look entwickelt. Ob das Hosentaschenbüro den modernen Anforderungen an ein Handy gerecht wird, zeigt der Test.
Samsung Omnia Pro B7330 im Test
Vergrößern Samsung Omnia Pro B7330 im Test
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Samsung Omnia Pro B7330: Testbericht

Deutlich erkennbar: Das Samsung Omnia Pro B7330 ist ein
Windows Phone
Vergrößern Deutlich erkennbar: Das Samsung Omnia Pro B7330 ist ein Windows Phone
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Die Omnia-Pro-Reihe von Samsung ist für Geschäftsleute gemacht. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen: Das Samsung Omnia Pro B7610 bietet beispielsweise einen Touchscreen. Das Samsung Omnia Pro B7330, das wir hier testen, kopiert den Blackberry-Look. Bei der Bezeichnung kommt es also auf die Produktbezeichnung hinter dem Samsung Omnia Pro an.

Das Design des kleinen und sehr handlichen Windows-Mobile-6.5-Smartphones zielt auf Blackberry-Liebhaber ab. Für die Büroarbeit hat Samsung beim Omnia Pro B7330 alle nötigen Office-Tools bereits aufgespielt: Ein umfangreicher Organizer, Push-E-Mail, Office Mobile inklusive Bearbeitungsmöglichkeit von Word- und Excel-Dateien, PDF- und RSS-Reader, Visitenkartenscanner mit relativ hoher Trefferquote, Diktiergerät und ein Trinkgeldrechner sind vorinstalliert. Zudem bekommt der Anwender Zugang zum Windows Market Place, wo er sich weitere Software herunterladen kann. Auch Microsoft My Phone, das Backup-Tool für Windows Phones, ist mit dem Samsung Omnia Pro B7330 nutzbar. Zwei Anwendungen jedoch fehlen: Sprachbefehls-Software und eine vernünftige Navigationslösung. Nicht einmal Bing Maps, das Pendant zu Google Maps, ist beim Samsung Omnia Pro B7330 vorinstalliert. Da nützt das eingebaute GPS erst mal nicht viel.

Tastatur und Display auf dem Samsung Omnia Pro B7330
Der Besitzer eines Samsung Omnia Pro B7330 muss sich mit einem kleinen 2,6-Zoll-Display zufrieden geben: Es misst nur 46 x 46 Millimeter und bietet eine Auflösung von nur 320 x 320 Pixel. Als mobiles Büro taugt der Minibildschirm aber allemal. Nur Excel-Überarbeitungen sollte man sich sparen.

E-Mails und SMS werden auf der QWERTZ-Tastatur unterhalb des Displays verfasst. Die Tasten bieten einen angenehmen Druckpunkt. Dennoch sind sie gerade für große Finger schwer zu treffen, da die Trennung der einzelne Tasten sehr knapp ausgefallen ist. Die wichtigsten Sonderzeichen wie Fragezeichen, Euro- oder @-Zeichen kann man mit Hilfe der Alt-Taste eingeben. Umlaute schreibt man, indem man die Umlaute- und die a-, e- oder o-Taste gleichzeitig drückt. Nur Großbuchstaben lassen sich damit nicht tippen - ärgerlich.

Mittwoch den 24.03.2010 um 15:30 Uhr

von Yvonne Göpfert

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