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Das beste Navi

29.05.2009 | 12:45 Uhr |

Mobile Navis sind flexibel im Routing, einfach zu bedienen und bieten Extras wie Sonderziele, TMC oder Echzeitdienste. Was das Navi im Einzelfall wirklich taugt, entscheidet allerdings der Test im Alltag.

Das Navi soll zuverlässig lotsen, umfangreiches Kartenmaterial mitbringen und möglichst einfach in der Handhabung sein. Dieses Leistungspaket kriegen Sie inzwischen für unter 250 Euro.
Sonderwünsche kosten mehr: Wenn Sie ein Navi suchen, das einen größeren Bildschirm als die üblichen 3,5 oder 4,3 Zoll mitbringt, begeben Sie sich in kostspieligere Regionen. Ein aktuelles Beispiel in diesem Vergleichstest ist das Medion GoPal P5235 EU+ mit einem 5-Zoll-Touchscreen.
Auch die Fähigkeit eines Navis, zusätzliche Dienste wie die aktuelle Wetterlage online abzurufen, verteuert den Gerätepreis. In unserem Testfeld ist ein Navi mit Echtzeit-Services beispielsweise das Tomtom Go 740 Live.

Um diesen weit auseinanderklaffenden Ansprüchen gerecht zu werden, haben wir die Top 10 der Navigationsgeräte mit einer Preisgrenze versehen. So finden Sie in diesem Vergleichstest jeweils getrennte Toplisten für das beste Navi bis und über 250 Euro.

Routing als Kernkompetenz beim Navi
Unabhängig vom Budget kommen Sie mit jedem der bisher getesteten Navis ans Ziel oder wenigstens in dessen unmittelbare Nähe. Allerdings müssen Sie unterschiedlich lange warten, bis das Navi das erste GPS-Signal erhält und damit einsatzbereit ist. Ähnlich verschieden sind auch die Zeiten für das Berechnen der Route sowie die vorgeschlagene Strecke an sich.
Im Test absolvieren die Navis deshalb mehrere Routing-Aufgaben: Die Strecken verlaufen innerhalb der Stadt, überregional und europaweit. Aus den Ergebnissen errechnen wir einen Durchschnitt. Ein Schnitt von 7 Sekunden wie beim Tomtom Go 740 Live ist flott. Ein Resultat von 21 Sekunden wie beim Garmin Nüvi 255 Black ist entsprechend langsam.

GPS-Signal und Kartenaktualität
Nichts ist ärgerlicher als veraltetes Kartenmaterial. Deshalb ist der Test in diesem Punkt streng. Erkennen wir auf den Testfahrten Mängel in der Kartengenauigkeit, gibt's Punktabzug. Wir achten jedoch darauf, dass die ausgewählten Verkehrshürden schon so lange bestehen, dass sie im Kartenmaterial aufgenommen sein müssten. Lobenswert aktuell sind die Karten der Falk-Modelle F10 und F8 2nd Edition. Aber auch das Material des Neuzugang in die Top 10 - des Medion GoPal P5235 EU+ - kann sich sehen lassen.

Ähnlich streng sind wir mit in puncto GPS-Signal. Wackelt der Empfang selbst dann, wenn die Wetterbedingungen sehr gut sind, schlägt sich das im Testergebnis nieder und im Testbericht deteailliert beschrieben.

Worauf Sie im Detail beim Kauf eines Navis achten sollten, finden Sie in der " Kaufberatung - Das ideale Navi " zusammengefasst.

Wie lange bleibt ein Navi in der Top 10 gelistet?
Aufgrund zahlreicher Leseranfragen, hier noch ein Hinweis: Für unsere Top 10 bleibt ein Navi so lange aktuell, so lange es im Handel erhältlich ist. So kann es vorkommen, dass bestimmte Modelle vom Hersteller längst durch Nachfolger ersetzt wurden, sich trotzdem hartnäckig in der Top 10 halten - wie etwa das Blaupunkt Travel Pilot Lucca 5.2 (Testsieger bei den Navis unter 250 Euro). Wir streichen es erst, wenn Sie das Navi nicht mehr kaufen können.

Navis mit Auszeichnungen der Redaktion

Unter den Navis bis 250 Euro findet sich auf Platz 3 ein Sondermodell - das Garmin Nüvi 255 . Das Navi mit dem 3,5-Zoll-Bildschirm gibt es exklusiv beim Internet-Händler Amazon. Es konzentriert sich auf solides Routing, ist nicht das schnellste Gerät seiner Klasse, bietet aber mit den Farbvarianten Schwarz und Weiß auch für den Designfreund etwas.

Die Navis über 250 Euro sind grundsätzlich üppig ausgestattet. Gleichzeitig haben sie noch das gewisse Extra - wie etwa die Modelle Falk F10 und F8 2nd Edition . Beide Lotsen zeichnen bis zu 1000 gefahrene Kilometer auf und überspielen die Daten auf Wunsch an den Hersteller. Dieser überprüft sie, bevor sie allen Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Die Navis lernen also im Laufe der Zeit nicht nur anhand verbesserter Karten, sondern auch dank des Erfahrungsschatzes der User dazu.

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