Mobile Speicher im Vergleich
Die besten externen Festplatten (2,5 Zoll)
Auf die gebotenen Anschlüsse sollten Sie achten. Wem USB in jedem Fall ausreicht, kann sich beruhigt zurücklehnen. Diese Schnittstelle ist stets vorhanden. Interessanter wird es, wenn Sie ein Notebook besitzen, das bereits mit E-SATA-Port ausgestattet ist. Passend dazu beginnen jetzt Festplattenhersteller, selbst die 2,5-Zoll-Varianten der externen Laufwerke mit dem schnellen Anschluss auszustatten. Bisher war E-SATA (wenn überhaupt) an den 3,5-Zoll-Varianten zu finden. E-SATA (External Serial ATA) ist die nach außen geführte SATA-Schnittstelle. Sie überträgt Daten ohne Umweg über Übersetzungsprotokolle und daher verlustfrei. Das verspricht einen hohen Tempogewinn, den unser Test auch bestätigte.
Den Umgang mit dem USB-Port handhaben die Hersteller nicht einheitlich. So kommt etwa Western Digital bei der My Passport Essential mit einem Port aus. Fujitsus Handy Drive hingegen belegt zwei Schnittstellen am Rechner, die sich die Aufgaben von Datenübertragung und Stromversorgung teilen. Bei Conceptronic wiederum übernimmt der USB-Port die Stromversorgung, wenn das Gerät via E-SATA angesteuert wird.
Die Geräuschentwicklung bei externen Festplatten des 2,5-Zoll-Bereichs ist kein ausschlaggebende Kriterien bei der Modellwahl. Unsere Tests bestätigten vielmehr, dass die Geräte durch die Bank sehr leise arbeiten. Sie werden selbst bei starker Beanspruchung nicht wirklich lauter. Im Einsatz am Notebook liegt das Betriebsgeräusch sicher unter dem des Rechners und wird so nicht als störend empfunden werden.
Externe 2,5-Zoll-Platten sind passiv gekühlt. Sie haben keine Lüfter, die für die Kühlung sorgen. Die interne Platte ist vielmehr fest mit dem Gehäuse verbunden und nutzt die Gehäuseoberfläche zum Ableiten der Wärme. Deshalb empfiehlt sich ein Gehäuse aus Metall, während Plastik schon aufgrund des Materialtyps weniger gut zur Wärmeableitung geeignet ist. Temperaturmessungen im Geräteinneren sind wegen des festen Zusammenschlusses zwischen interner Platte und Gehäuse nicht möglich, ohne den Verbund aufzubrechen. In unseren Tests haben wir uns darauf beschränkt, die Temperatur zwischen Tischplatte und Gerät zu messen. Die Werte lagen zwischen 34,4 Grad Celsius beim Vertreter von Fujitsu und 38,9 Grad Celsius beim Freecom-Modell. Kein Grund zur Besorgnis. Trotzdem empiehlt sich im täglichen Umgang, die Umgebungstemperatur zu beachten. Hier gilt: Je kühler desto besser für die Datensicherheit.



