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Edle Notebooks und Netbooks

15.12.2009 | 12:00 Uhr |

Bei Notebooks und Netbooks zählt nicht nur aktuelle Technik, sondern auch aufregendes Design. Wir stellen Notebooks und Netbooks vor, mit denen man sich sehen lassen kann.

Ein Mobilrechner ist heute ein Statussymbol: Selbst Discounter wie Aldi verkaufen Notebooks und Netbooks mit Schlagworten wie „Lifestyle“ und „Design“. Denn egal, ob günstiger Allrounder oder teures Luxus-Notebook: Der Mobilrechner ist für die meisten Anwender mehr als ein Technik-Werkzeug. Wie bei Handys und Smartphones gilt jetzt bei Notebooks: Die Technik muss passen, das Design aber auch.

Besonders bei mobilen Geräten steht Design ganz oben: Denn ein Netbook oder ein leichtes Subnotebook hat man immer dabei – ob privat bei Freunden oder geschäftlich beim Kunden. Man wird also mit seinem Mobilrechner gesehen: Gut, wenn man dann ein Gerät hat, mit dem man sich sehen lassen kann.

Den Herstellern kommt dieser Trend entgegen: Sie können ihre Produkte deutlicher von der Konkurrenz absetzen. Denn technisch gibt es meist nur geringe Unterschiede - und die fallen selbst technikbegeisterten Notebook-Nutzern nicht sofort auf. Ein ansprechendes Design kann aber das entscheidende Detail sein, warum ein Käufer aus dem vielfältigen Angebot ein bestimmtes Notebook auswählt.

Design-Trend: Flache Notebooks wie das Apple Macbook Air
Vergrößern Design-Trend: Flache Notebooks wie das Apple Macbook Air
© 2014

Design-Trends bei Notebooks und Netbooks
In unserer Auswahl der edelsten Notebooks und Netbooks spiegeln sich aktuelle Design-Trends wider. Zum Beispiel bauen immer mehr Hersteller ihre Notebooks extrem flach und filigran. Das Vorbild ist Apples Macbook Air. Doch diesen Trend bekommen Sie auch günstiger – beispielsweise beim Acer Aspire 3810T oder beim MSI X340. Doch Sie müssen fürs Design auch Kompromisse machen: Je flacher das Gehäuse, desto weniger Platz bleibt für Schnittstellen. Auch ein optisches Laufwerk passt meist nicht mehr ins Notebook.

Hochwertiges Gehäuse: Alu-Design beim Nokia Booklet 3G
Vergrößern Hochwertiges Gehäuse: Alu-Design beim Nokia Booklet 3G
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Notebooks aus hochwertigen Materialen sehen nicht nur gut aus. Sie sind auch deutlich robuster als die Kunststoff-Konkurrenz. Mobilrechner mit einem Gehäuse aus Magnesium, Aluminium oder Karbon sind leicht und trotzdem stabil. Die Macbook-Pro-Serie von Apple ist ein gutes Beispiel. Aber auch Subnotebooks von Sony oder das erste Netbook von Nokia zählen zu den robusten Schönlingen. Der Nachteil: Besonders günstig sind die edlen Teile meist nicht.

Schon kein Trend mehr, sondern fast bei jedem Mobilrechner zu finden: Glanz-Lack sowie Strukturen und Muster. Doch was auf den ersten Blick schön aussieht, entpuppt sich nach längerem Gebrauch meist als Fleckenfalle – besonders Notebooks im Klavierlack-Design sehen rasch abgegriffen aus. Viele Hersteller verpassen daher nur noch dem Deckel den Glanzlack. Die Handballenablage, die man im Alltagsbetrieb häufiger anfasst, ist mit einer matten Beschichtung versehen – dort fallen Fingerabdrücke weniger auf. Trotzdem gibt es natürlich auch edle Glanz-Notebooks – wie zum Beispiel das flache Netbook Asus Eee PC 1008HA.

Das ganz besondere Design: Der Displaydeckel nach Wahl - zum Beispiel bei Notebooks von Dell
Vergrößern Das ganz besondere Design: Der Displaydeckel nach Wahl - zum Beispiel bei Notebooks von Dell
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Richtig individuell wird Design erst, wenn man es sich aussuchen kann. Dazu kann man sich mehr oder weniger aussagekräftige Aufkleber aufs Notebook pappen. Oder man greift zu einem limitierten Spezial-Design für den Notebook-Deckel – wie es beispielsweise Dell für bestimmte Modellserien anbietet.

Auf den nächsten Seiten finden Sie eine Auswahl der edelsten Notebooks und Netbooks aus dem PC-WELT-Testcenter.

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