Mobile Allrounder im Test
Die besten Notebooks unter 1000 Euro
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Preisklasse bieten Notebooks mit 15,4-Zoll-Display. Diese Laptops sind echte Allrounder, weil sie sich am Schreibtisch und unterwegs nutzen lassen. Denn sie bilden für Privatanwender einen idealen Kompromiss aus Rechenleistung, Ausstattung, Displaygröße und Akkulaufzeit.
Es gibt auch zahlreiche Notebooks mit einem 16 oder 17 Zoll großen Display –sie bieten aber häufig weniger Rechenleistung und Ausstattung als vergleichbar teure Notebooks mit 15,4-Zoll-Display. Besonders günstige Laptops mit Großformat-Display sollten Sie aber meiden: Die Bildqualität dieser vermeintlichen Schnäppchen ist oft enttäuschend und für längere Bildschirmarbeit nicht geeignet.
Die Rechenleistung der Notebooks reicht für alle gängigen Anwendungen problemlos aus. Die schnellsten Notebooks unter 1000 Euro arbeiten mit einem Core 2 Duo P8400 oder P8600 – sie sind nur rund zehn bis 20 Prozent langsamer als deutlich teurere Notebooks mit einem Core 2 Duo aus der 9000er-Serie. Aber selbst Notebooks für rund 800 Euro mit einem Core 2 Duo T6400 oder T5800 üppige Rechenleistung, die für die meisten Anwender ausreichen dürfte. Laptops mit einem Pentium Dual Core oder einem AMD Turion X2 RM-70 sind dagegen höchstens für Einsteiger interessant, die außer Surfen und Texte schreiben wenig mit dem Notebook anstellen.
Am besten sind Sie mit Notebooks bedient, die einen Mittelklasse-Grafikchip wie den AMD Mobility Radeon HD3650/HD3670 oder den Nvidia Geforce 9600M GT besitzen: Diese sollten auch anspruchsvollere DirectX9-Spiele bis zu einer Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten flüssig darstellen können. Bei weniger leistungsfähigen Grafikchips wie dem Geforce 9300M/9200M oder dem AMD Mobility Radeon HD3450 müssen Sie die Effekte oder die Auflösung reduzieren. Um DirectX10-Spiele wie Crysis ruckelfrei wiedergeben zu können, brauchen Sie einen High-End-Grafikchip wie den Geforce 9800M GTX oder den AMD Mobility Radeon HD3870, die aber nur in deutlich teureren Notebooks stecken.
Um mangelnden Plattenplatz brauchen Sie sich auch bei günstigen Notebooks nicht zu sorgen: Eine Festplatte mit 320 GB ist derzeit Standard, eine 250-GB-Platte dürfen Sie mindestens erwarten. Auch beim Arbeitsspeicher bekommen Sie eine Vollausstattung: Die meisten Notebooks unter 1000 Euro sind derzeit mit 4 GB RAM ausgestattet. Aber auch 3 GB RAM genügen, denn mehr kann ein 32-Bit-Windows ohnehin nicht nutzen. Einige Hersteller installieren daher auch Vista in der 64-Bit-Version: Das bringt einen kleinen Tempovorteil bei speicherintensiven Programmen wie Bild- und Videobearbeitung.
Mit einem WLAN-Modul nach Draft-N bieten die günstigen Notebooks den aktuellen Stand der Technik. Bei vielen ist auch Gigabit-LAN und Bluetooth mit an Bord – aber nicht immer. Ähnliches gilt für aktuelle Schnittstellen wie HDMI für den Anschluss eines LCD-TVs oder e-SATA, das Sie für schnelle externe Festplatten benötigen.
Technische Neuerungen kommen in günstigen Notebooks erst mit einiger Verzögerung an. Aktuelles Beispiel ist High-Definition-Wiedergabe: Notebooks mit Full-HD-Display und Blu-Ray-Laufwerk kosten derzeit noch deutlich über 1000 Euro. Zwar gibt es durchaus Laptops unter 1000 Euro mit Blu-Ray-Laufwerk: Doch hier müssen Sie auf Full-HD-Auflösung verzichten oder andere Ausstattungs-Kompromisse wie geringere Rechenleistung oder kleinere Festplatte einkalkulieren. Wirklich kinotaugliche Alternativen sind meisten deutlich teurer, wie ein Test der besten Multimedia-Notebooks beweist.
Ebenfalls vergeblich werden Sie bei Notebooks unter 1000 Euro nach den neuesten und schnellsten Prozessoren und Grafikchips suchen: Diese sind beispielsweise den schnellsten Spiele-Notebooks.
Den idealen Allrounder für unter 1000 Euro stellt unser TestsiegerAcer Aspire 5930G dar: Das Notebook mit 15,4-Zoll-Display bietet dank Core 2 Duo P8600 eine sehr hohe Rechenleistung, der Grafikchip Geforce 9600M GT bewältigt auch anspruchsvolle Spiele in der Maximalauflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. Die Ausstattung – unter anderem mit 320-GB-Festplatte – ist üppig. Selbst mobil lässt sich das Acer-Notebook ab und zu nutzen – dank drei Stunden Akkulaufzeit.
Hohe Rechenleistung und gut ausgestattet, allerdings recht schwer
Günstiger und gut ausgestatteter 17-Zöller, dessen Displayqualität nicht ganz überzeugt
Rechenleistung und ordentliche Ausstattung
Guter Einstieg in High-Definition samt Blu-Ray-Laufwerk und hoher Rechenleistung - und bescheidener Displayqualität
hohes Rechentempo, wenig 3D-Power, aber ordentliches Display und viele Schnittstellen
schicker Allrounder in weißem Gehäuse ganz in Weiß, gute Displayqualität, aber keine optimale Ausstattung
empfehlenswerter Business-Laptop: schnell, sparsam, mit stabiler Tastatur und solider Verarbeitung. Aber maue Bildqualität und nur 12 Monate Garantie
i 2636 - leichter Allrounder mit auffälligem Design, guter Rechenleistung und ordentlicher Ausstattung, aber lautem Lüfter
Platz 10: Samsung R510 Aura T5800 Dritongünstiger Allrounder im ansprechenden Design, Rechenleistung und Ausstattung sind okay, aber nicht auf Top-Niveau





