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Samsung ST550 Digitalkamera im Test

20.10.2009 | 11:39 Uhr

Die Samsung ST550 im Test: Die Kamera wartet nicht nur mit einem riesigen Touchscreen auf sondern besitzt sogar ein Zweitdisplay. Hier finden Sie heraus, ob sich die Digitalkamera im Test bewährt hat.

Samsung ST550 Digitalkamera Test-Bericht

Die ST550 hat einige Features, die sie aus der Masse der Digitalkameras hervorstechen lässt: Das auffälligste Merkmal ist hierbei das zweite Display, das auf der Gehäusevorderseite angebracht ist. Es eignet sich besonders für Selbstporträts, bei denen Sie sich selbst im Bildausschnitt sehen können. Auch für Aufnahmen von Kindern ist ein Zweitdisplay eine tolle Sache. Hier können Sie während des Fotografierens Bilder oder Videoclips abspielen lassen, die kleine Fotomodelle schnell in ihren Bann ziehen.

Ausstattung im Test: Ein weiteres Feature der Samsung ST550 Digitalkamera, das im Test auffiel, ist der Micro-SD-Slot. Konkurrent Olympus bietet diesen Speichertyp in seinen neueren Kompaktkameras zwar auch an, allerdings nur über einen beiliegenden Adapter .

Auf der Gehäuserückseite hat die Digitalkamera ein 3,5-Zoll-Touchdisplay. Knöpfe gibt es nur wenige - so zum Ein- und Ausschalten der Kamera, zum Zoomen und zum Auslösen und Aktivieren des Wiedergabemodus. Das 4,6fach-Zoomobjektiv ist vom Typ Varioplan aus dem Hause Schneider-Kreuznach. Bereits in der ersten Bridge-Kamera von Samsung, der Pro815, kam diese Bauart zum Einsatz. Mit der Digitalkamera kann man außerdem HD-Videos mit 1280 x 720 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde im H.264-Format aufnehmen. Der interne Speicher fällt mit 100 MB recht groß aus.

Handhabung im Test: Das Touchdisplay der Digitalkamera reagierte im Test recht schnell und genau. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass die Kamera einen Befehl auch tatsächlich erkennt, können Sie den Vibrationsmodus aktivieren. Damit vibriert die Digitalkamera dann bei jedem Fingerdruck.
Bildqualität im Test: Schon bei ISO 80 kam es bei der Digitalkamera im Test zu leichtem Bildrauschen. Deutlichere Bildfehler gab es dann ab ISO 400. Auch mit der Auflösung der Digitalkamera waren wir im Test nicht ganz zufrieden: Durch eine etwas zu agressive Scharfzeichnung war der Wirkungsgrad in der Bildmitte sehr hoch (im Weitwinkel dabei sogar bei 110 Prozent). In Richtung des Bildrandes fiel die Auflösung der Digitalkamera allerdings in allen Messbereichen stark ab, so dass der mittlere Wirkungsgrad nur als ausreichend bezeichnet werden konnte.

Der Dynamikumfang der Digitalkamera war im Test dagegen sehr hoch. Die Samsung ST550 bildet also selbst bei Motiven mit höherem Kontrast keine detaillose Schatten oder ausgefressenen Lichter ab und stellt zudem viele Helligkeitsstufen dar. Auch die nahezu vernachlässigbare Verzeichnung des Objektivs war positiv zu bewerten, die normalerweise bei einem weitwinkligeren Objektiv umso stärker ausfällt. Für eine 27-Millimeter-Linse war dies also ein super Ergebnis.

Test-Fazit: Von der technischen Ausstattung der Digitalkamera lässt sich viel erwarten. Insbesondere das zweite Display ist eine Innovation, die bei der Konkurrenz bisher Ihresgleichen sucht. Leider waren wir im Test von der Bildqualität der Digitalkamera jedoch sehr enttäuscht: Der Dynamikumfang war zwar hoch, das Bildrauschen macht sich jedoch bereits bei niedrigen ISO-Einstellungen bemerkbar. Außerdem war die Auflösung der Digitalkamera im Test zu unregelmäßig, so dass sich ein niedriger Wirkungsgrad ergab.

Alternative: Die Panasonic DMC-LX3 ist nur wenig teurer als das getestete Samsung Modell, schnitt aber bei der Bildqualität - vor allem in Scharfzeichnung und Wirkungsgrad - viel besser. Dafür hat sie allerdings kein zweites Display.

Varianten: Samsung ST550 Digitalkamera in schwarz-rot

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