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Gigabyte GA-P55-UD6 im Test

21.10.2009 | 08:27 Uhr |

Die Gigabyte GA-P55-UD6 wartet mit einigen Besonderheiten auf, etwa den sechs Speicherslots und dem Mini-Firewire-Anschluss. Unser Test verrät, was die Platine sonst noch kann.

Die Gigabyte GA-P55-UD6 war die einzige Platine im Testfeld, die statt vier gleich sechs Speichersteckplätze bietet. Auf den maximalen Speicherausbau hat die Anzahl jedoch keine Auswirkungen: Die Gigabyte GA-P55-UD6 nimmt maximal 16 GB DDR3-SDRAM auf - genau wie ihre Kolleginnen mit nur vier RAM-Slots.

Ausstattung: Auch der Floppy-Anschluss, mit dem die Gigabyte GA-P55-UD6 aufwartet, ist mittlerweile eine Seltenheit. Zudem ist die Platine mit zwei Firewire-Buchsen bestückt, davon einer in der Mini-Ausführung. Zwei eSATA-Anschlüsse gibt's per beiliegendem Slotblech. Von den drei 16x-PCIe-Steckplätzen arbeitet nur einer mit der vollen 16fachen Bandbreite. Die beiden anderen Slots bieten 8fache und 4fache Geschwindigkeit. Sind zwei Slots zu einem SLI- oder Crossfire-X-Verbund zusammengeschlossen, reduziert sich die Bandbreite auf zweimal 8x. Wie bei Gigabyte üblich, liegt auch der Gigabyte GA-P55-UD6 ein üppiges Software-Paket bei.

Tempo: Die Gigabyte GA-P55-UD6 schaffte das bisher beste Ergebnis in den PCMark-Vantage-Teilen "PCMark Suite" und "Music Suite". Den "TV & Movies"-Teil, bei dem Videodateien abgespielt und transcodiert werden, absolvierte das Board jedoch sehr langsam und landete so momentan auf dem letzten Platz des Testfelds.

Handhabung: Mit 162 Watt bei Volllast schnitt die Gigabyte GA-P55-UD6 hinsichtlich ihres Stromverbrauchs zwar noch akzeptabel ab. Die Messwerte im ausgeschalteten Zustand und im Idle-Modus gehörten jedoch zu den höchsten des Testfelds. Dafür verlief die Installationsroutine ohne Probleme und auch das Layout der Gigabyte GA-P55-UD6 gefiel uns gut.

Overclocking: Verglichen mit den anderen Kandidatinnen ließ die Gigabyte GA-P55-UD6 mit der getesteten Bios-Version die bisher höchsten und meisten FSB-Raten zu. Außerdem waren die Speicher- und die CPU-Spannung gut zu übertakten.

Fazit: Die Gigabyte GA-P55-UD6 war super ausgestattet und holte sich bei den Tempotests einen der vordersten Plätze. Sie war jedoch über das Bios nur begrenzt übertaktbar.

Alternativen: Die etwa 25 Euro teurere Asus P7P55D Deluxe schnitt in unseren Tempotests besser ab als das Gigabyte-Modell. Dafür war die Gigabyte GA-P55-UD6 besser ausgestattet.

Varianten:
Gigabyte GA-P55M-UD2
Gigabyte GA-P55M-UD4
Gigabyte GA-P55-UD3
Gigabyte GA-P55-UD4
Gigabyte GA-P55-UD5
Gigabyte GA-P55-UD6

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