Mit kleinen Macken
Canon Powershot A2100 IS
Ausstattung: Denn obwohl das Gehäuse hinsichtlich Bauform und Material an eine Bridge-Kamera erinnert, verzichtet Canon bei der Powershot A2100 IS auf einen extra Sucher und Halbautomatiken. Dafür gibt's ein 3-Zoll-Display und zwei einsteigerfreundliche Automatikmodi - im "Auto"-Modus können Sie die Blitzfunktion ändern sowie den Selbstauslöser und die Gesichtserkennung nutzen. Die beiliegende SD-Karte mit 128 MB reicht fürs erste Ausprobieren der Kamera. Bei voller Auflösung passen immerhin 40 Bilder darauf.
Bildqualität: Bei kurzer Brennweite verzeichnete das Objektiv stark tonnenförmig und verlor zum Bildrand um 0,9 Blenden an Helligkeit. Auch bei der Auflösungsmessung erwies sich der Weitwinkelbereich als problematisch. So lag der Wirkungsgrad in der Bildmitte bei fast 100 Prozent, was für diese Megapixelklasse zu viel ist. Das Ergebnis weist auf eine zu aggressive Scharfzeichnung und daraus resultierende Artefakte hin. Im Normal- und Telebereich verlief die Auflösung fast konstant, allerdings lagen die beiden Ergebnisse um etwa 20 Prozentpunkte auseinander. Dennoch erzielte die Powershot A2100 IS insgesamt einen hohen mittleren Wirkungsgrad.
Auch der Dynamikumfang der 12-Megapixel-Kandidatin war gut. So wiesen unsere Testbilder eine sehr hohe Eingangsdynamik auf, die besagt, dass die Kamera kontrastreiche Motive darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten ausbrennen. Die Ausgangsdynamik, die die Anzahl der Helligkeitsstufen zwischen den hellen und dunklen Bildbereichen angibt, war ebenfalls hoch. In Sachen Bildrauschen schnitt die Powershot A2100 IS dagegen nicht so gut ab: Den niedrigsten Messwert ermittelten wir bei ISO 80, er war befriedigend. ISO 100 und 200 brachten nur ausreichende Ergebnisse, ab ISO 800 war das Bildrauschen kritisch.
Die starke Randabdunklung im Weitwinkel ist vor allem in der rechten oberen Ecke unseres Testbilds deutlich sichtbar.
Das Display ist 3 Zoll groß, einen extra Sucher gibt's nicht.
Das Gehäuse erinnert an eine semiprofessionelle Bridge-Kamera, die Ausstattung entspricht der eines Einsteigermodells.
Die Kamera setzt einen optischen Bildstabilisator ein.
Das optische 6fach-Zoomobjektiv deckt einen Brennweitenbereich von 36 bis 216 Millimetern ab.
Die beiden Autmatikmodi sind mit "Auto" beziehungsweise einem roten Herz gekennzeichnet. Sie unterscheiden sich in den Einstellmöglichkeiten.


