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Olympus SP-570UZ

21.04.2008 | 10:50 Uhr |

Um das optische 20fach-Zoom voll ausreizen zu können, spendiert Olympus der SP-570UZ zwei Verfahren zur Bildstabilisierung. Im Test musste sie ihr Können beweisen.

Bildqualität: Die Olympus SP-570 UZ schaffte eine hohe Auflösung, die lediglich bei langer Brennweite zum Bildrand hin etwas nachließ. Ein- und Ausgangsdynamik waren hoch respektive sehr hoch. Das bedeutet, dass die Kamera mit zahlreichen Blendenstufen arbeitet und sehr viele Helligkeitsabstufungen darstellen kann. Das Rauschverhalten der SP-570 UZ war dagegen enttäuschend: Bereits bei ISO 200 waren die Bildfehler deutlich sichtbar, ab ISO 400 dann sogar kritisch. Dafür gelangen sowohl die Tageslichtbilder als auch die Aufnahmen bei Kunstlicht mit automatischem Weißabgleich tadellos.

Ausstattung: Eine Besonderheit der Kamera ist der manuell bedienbare Objektivring, über den Sie die Brennweite beziehungsweise den Zoombereich einstellen. Die Gesichtserkennung wartet mit einer zusätzlichen Smile-Shot-Funktion auf. Das bedeutet, dass das Olympus-Modell automatisch auslöst, sobald das fokussierte Gesicht lächelt. Bei schwierigen Lichtverhältnissen lässt sich die Shadow-Adjustment-Technologie einsetzen, die Schattenbereiche im Bild noch vor der Aufnahme aufhellt. Neben Halbautomatiken und einem komplett manuellen Modus stehen 23 Motivprogramme zur Verfügung. Der Supermakromodus arbeitet ab einem Zentimeter Anstand vom Motiv.

Fazit: Die Bildqualität gefiel uns bis auf das zum Teil hohe Bildrauschen sehr gut. Auch bietet die Bridge-Kamera alles an Ausstattung, was das Herz des Hobbyfotografen begehrt. Ein Zuckerl ist das manuell bedienbare Zoom.

Übrigens: Werfen Sie auch einen Blick auf unseren PC-WELT.tv-Clip zu dieser Kamera!

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