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Canon EOS 450D

16.05.2008 | 12:00 Uhr |

Wir hatten die Canon EOS 450D zusammen mit dem Kit-Objektiv EF-S 18-55mm im Testlabor. Dieses besitzt einen Bildstabilisator, der sich mittels Schieberegler zuschalten lässt.

Bildqualität: Die Canon EOS 450D überraschte uns mit einem hervorragenden Rauschverhalten. Selbst die Ergebnisse bei ISO 1600 waren noch akzeptabel. Auch der Dynamikumfang war sehr hoch, so dass die Kamera auch kontrastreiche Motive dank vieler Blenden- und Helligkeitsstufen darstellen kann. Dafür ermittelten wir mit dem Kit-Objektiv EF-S 18-55 mm bei kurzer Brennweite einen starken Helligkeitsabfall zum Rand hin (0,9 Blenden), und auch die Auflösung konnte uns nicht überzeugen. So schärfte die Kamera im Weitwinkel stark nach, was in der Bildmitte in einem Wirkungsgrad von über 100 Prozent resultierte und für Artefakte und andere Bildfehler verantwortlich sein kann. Hinzu kommt, dass die Auflösung in allen drei Messbereichen zum Bildrand hin stark abfiel.

Handhabung: Die Kamera lässt sich per Knopfdruck vom Sucher- in den Live-View-Modus umschalten, der das Motiv auf dem 3-Zoll-Display anzeigt. Dann stehen Ihnen zwei Autofokus-Arten zur Verfügung: Beim Quick-AF wir der AF-Spiegel kurz heruntergeklappt, um den AF-Sensor zu nutzen. Live-AF nutzt dagegen die Kontrastdaten des Bildes zur Fokussierung und zeigt währenddessen keine Dunkelphase.

Ausstattung: Die Kamera arbeitet - eine Neuheit für Canon-DSLRs - ausschließlich mit SD-Karten. Außerdem führt sie bei jedem An- und Ausschalten eine Sensorreinigung durch.

Fazit: Das Rauschverhalten der Canon EOS 450D war vorbildlich, und auch der Dynamikumfang konnte uns überzeugen. Leider zeigte sich das Test-Objektiv mit dem integrierten Stabilisator nicht von seiner besten Seite - hier sollten Sie besser über eine Alternative nachdenken.

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