Die Platine hat zwar keinen PS/2-Mausanschluss mehr. Dafür unterstützt sie Wifi.
Die Asus-Platine ist eine der wenigen Platinen, die keinen PCI-Express-Slot mit einfacher Datenrate (PCIe 1x) hat. Auch fehlt ihr die PS/2-Maus-Buchse. Dafür ist das Board mit vier PCIe-16x-Steckplätzen ausgestattet, von denen zwei jedoch nur mit 8facher Datenrate arbeiten. Sind alle Slots bestückt, reduziert sich das Tempo der Grafikkarten auf 8x.
Des Weiteren bietet die Platine eine Firewire-Schnittstelle, einen externen SATA-Anschluss (eSATA) sowie Pins für eine Wifi-Antenne und für einen Seriellport. Im Lieferumfang finden sich zwei SLI-Steckverbindungen, ein Slotblech mit zwei USB-Buchsen und einem Firewire-Anschluss sowie ein extra Lüfter.
Asus spendiert seinem Board ein üppiges Software-Paket: Neben den üblichen Übertakter- und Überwachungstools finden Sie eine Trial-Version von Intervideo WinDVD 8, Ulead Photo Impact 12 SE, Cyberlink PowerBackup sowie Corel Snapfire Plus SE. Auf der Asus-Website können Sie sogar Linux-Treiber herunterladen.
Nicht nur der Lieferumfang der Platine ist beeindruckend. So war die M3A32-MVP Deluxe auch die zweitschnellste und ließ sich gut übertakten - etwa über den CPU-Multiplikator. Auch die Vista-Installation und das Booten vom USB-Stick absolvierte sie schnell. Wermutstropfen: Das Modell hatte im Idle-Modus die höchste Leistungsaufnahme.
Fazit: Die Platine ließ sich gut übertakten, war toll ausgestattet und schnell. Da sie jedoch zu den teuersten Kandidatinnen gehört, schaffte sie nur einen Platz im Mittelfeld.
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