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Panasonic DMC-TZ5

24.06.2008 | 12:31 Uhr |

Panasonics 9-Megapixel-Kamera kommt mit optischem 10fach-Zoom, 28-Millimeter-Brennweite, Bildstabilisator, Gesichtserkennung für bis zu 15 Gesichter und vielen Motivprogrammen. Die Displayhelligkeit lässt sich in elf Stufen anpassen.

Seit sieben Jahren arbeiten Panasonic und Leica nun schon in Sachen Digitalkameras zusammen. Nicht nur die Kompaktkameras, auch die digitalen Spiegelreflexkameras aus dem Hause Panasonic warten mit Leica-Objektiv auf. Haupteinsatzort bleibt aber nach wie vor in den kleinen Kompakten. So auch in der Panasonic DMC-TZ5, deren Leica-Objektiv vom Typ Vario Elmar eine Brennweite von 28 bis 280 Millimeter abdeckt. Und das ist nicht alles, was die Digitalkamera zu bieten hat.

Ausstattung: Panasonic gehört zu den Vorreitern, was die Bildstabilisierung in Kompaktkameras angeht. Auch die TZ5 ist mit einem optischen Stabilisator bestückt, der über ein bewegliches Linsensystem im Objektiv arbeitet. Der interne 50-MB-Speicher lässt sich über einen SD-Slot erweitern, der auch SDHC-Karten unterstützt. Halbautomatiken gibt's nicht. Dafür besitzt die Kamera den so genannten "Intelligent Auto Mode", in dem Lichtempfindlichkeit, Belichtung (auch mit Blitz), Gesichtserkennung und Bildstabilisator automatisch angepasst beziehungsweise zugeschaltet werden, sofern die Lichtsituation dies erfordert. Die Videofunktion arbeitet mit 640 x 480 und bis zu 30 Bildern pro Sekunde.

Bildqualität: Im Weitwinkel stellten wir einen Helligkeitsabfall von einer Blende zum Bildrand hin fest, was zu viel ist. Bei langer Brennweite ließ zudem die Auflösung zum Rand hin stark nach. Dennoch erzielte die TZ5 einen hohen mittleren Wirkungsgrad, da die Ergebnisse bei kurzer und mittlerer Brennweite gut, respektive sehr gut waren. In Sachen Bildrauschen waren die Messwerte überzeugend: Selbst bei ISO 1600 lag der Wert noch im mittelmäßigen Bereich. Die Eingangsdynamik schwankte je nach Lichtempfindlichkeit zwischen "ausgezeichnet" (ISO 800) und "mittelmäßig" (ISO 400). Die Ausgangsdynamik war dagegen meist sehr hoch.

Handhabung: Die Kamera besitzt keinen Sucher, so dass Sie das Motiv über das 3-Zoll-Display einfangen müssen. Besonders beeindruckt hat uns jedoch die Geschwindigkeit der 9-Megapixel-Kamera. Sowohl beim Auslösen als auch zwischen den einzelnen Aufnahmen war die TZ5 superschnell.

Fazit: Abgesehen von der ungleichmäßigen Auflösung gefiel uns die DMC-TZ5 sehr gut. Vor allem in punkto Bildrauschen - was sonst ein wunder Punkt bei Panasonic-Kameras ist - konnte sie uns positiv überraschen. Die durchdachte Benutzerführung sollte auch Kameraeinsteiger nicht überfordern. Allerdings ist die Kandidatin nicht ganz billig.

Alternative: Ungefähr die gleiche Qualitätsklasse, aber rund 10 Euro günstiger, ist die Fujifilm Finepix S9600 . Die Bridge-Kamera ist jedoch viel größer und wiegt mehr als das Dreifache des Panasonic-Modells.

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