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Casio Exilim EX-Z400

06.03.2009 | 08:54 Uhr |

Casio spendiert der Exilim EX-Z400 einen 12-Megapixel-Sensor der Größe 1/2,3 Zoll. Da der CCD-Chip des Vorgängermodells Z300 genauso groß war - allerdings mit 10 Megapixeln - hat uns besonders das Rauschverhalten der Kamera interessiert.

1/2,3 Zoll ist eine gängige Größe für Bildsensoren, die 10 bis 12 Megapixel darstellen. Doch je mehr Fotodioden auf doch recht kleinen Sensoren einer Kompaktkamera sitzen, desto mehr Bildrauschen produziert das Gerät. Bestes Beispiel dafür sind die beiden Casio-Kameras Exilim EX-Z300 und Z400, deren Sensoren zwar gleich groß sind. Während die Z300 jedoch eine 10-Megapixel-Auflösung einsetzt und ein sehr gutes Ergebnis hinsichtlich Bildrauschens erzielte, schnitt die Z400 mit ihren 12 Megapixeln etwas schlechter ab.

Bildqualität: So ermittelten wir bei ISO 64 und 100 ungewöhnlich hohe Messwerte. ISO 200 bis 1600 verursachten dagegen nur wenig Bildfehler. Bei ISO 3200 war das Messergebnis mangelhaft. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, so dass die Kamera auch mit kontrastreicheren Motiven klarkommt und Lichter sowie Schatten ohne Ausbrennen wiedergibt. Die Ausgangsdynamik war dagegen nur befriedigend. Die Z400 kann also nur eine begrenzte Anzahl an Helligkeitsstufen wiedergeben, die etwa für tiefe Schwärzen sorgen.

Der größte Kritikpunkt an der Z400 war jedoch ihre Auflösung, die im gesamten Brennweitenbereich von der Bildmitte zum -rand hin stark abfiel und daher einen nur ausreichenden Wirkungsgrad zustande brachte. Positiv war dagegen die Helligkeit, die über das ganze Bild hinweg durchgängig hoch war. Zudem stellten wir eine nur leichte tonnenförmige Verzeichnung im Weitwinkel fest.

Ausstattung: Anders als etwa die Casio Card EX-S12 verfügt die EX-Z400 auch über einen mechanischen Bildstabilisator. Er funktioniert über einen beweglich gelagterten Bildsensor, der gegen die ungewollten Wackler gesteuert wird. Zusätzlich steht ein digitaler Verwacklungsschutz zur Verfügung, der durch die Erhöhung der Lichtempfindlichkeit kürzere Verschlusszeiten zulässt.

Die Kamera macht hochaufgelöste Videos mit 1280 x 720 Pixeln und 24 Bildern pro Sekunde. Zum Optimieren von Porträts stehen eine Gesichtserkennung und der "Make Up"-Shot zur Verfügung, der beispielsweise Hautunreinheiten in Gesichtern entfernt. Schärfe, Sättigung und Kontrast lassen sich in jeweils fünf Stufen ändern.

Fazit: Casios 12-Megapixel-Kamera hatte Schwächen bei der Bildqualität. So war die Auflösung - besonders an den Bildrändern - recht niedrig, was sich durch Unschärfen bemerkbar macht. In Sachen Ausstattung bietet die Z400 jedoch einige nette Gimmicks.

Alternativen: Für etwa 20 Euro weniger bekommen Sie die Vorgängerin EX-Z300 , eine 10-Megapixel-Kamera, die nahezu identisch ausgestattet war, aber besser bei der Bildqualität abschnitt. Allerdings ist die Z300 "nur" in schwarz, pink und silberfarben erhältlich - Braun und Gold gibt's nur bei der Z400.

Varianten:
Casio Exilim EX-Z400 gold
Casio Exilim EX-Z400 silber
Casio Exilim EX-Z400 braun
Casio Exilim EX-Z400 pink

Vergleichstest: Digitalkameras mit der besten Bildqualität

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