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Olympus PEN E-P2

18.01.2010 | 13:52 Uhr |

Die Olympus PEN E-P2 arbeitet mit Wechselobjektiven. Das macht die Kompaktkamera sehr flexibel.

Testbericht zur Olympus PEN E-P2

Olympus bringt mit der PEN E-P2 seine zweite Kompaktkamera auf den Markt, die im Standard Micro-Four-Thirds gefertigt ist. Wie schon beim Vorgänger-Modell E-P1 hat auch die E-P2 keinen integrierten Sucher und keinen Blitz. Aber im Gegensatz zur E-P1 wird die "Neue" standardmäßig mit einem elektronischen Sucher zum Aufstecken ausgeliefert, der am Blitzschuh befestigt wird.

Ausstattung der Olympus PEN E-P2: Die Olympus PEN E-P2 verfügt über Art-Filter, mit denen sich Bilder verschönern lassen. "Pop Art" sorgt zum Beispiel für knallige Farben, der Filter "Lochkamera" reduziert an den Bildrändern die Helligkeit und mit "Modellbau" setzen Sie einen drastischen Fokuswechsel ein, sodass Objekte sehr künstlich aussehen. Die Olympus PEN E-P2 kann außerdem mehrfachbelichtete Bilder machen – beim Fotografieren sind zwei Bilder möglich, im Editiermodus kann man sogar drei Bilder zusammenmontieren.

Auch das Drei-Zoll-Display kann man als Sucher verwenden. Die Kompaktkamera filmt Videoclips in einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. Für die Übertragung ist sie mit einem Mini-HDMI-Anschluss ausgestattet. Die Olympus PEN E-P2 hat einen mechanischen Bildstabilisator, der über den beweglich gelagerten Sensor arbeitet.

Bildqualität der Olympus PEN E-P2: Die Auflösung der Kompaktkamera fiel zum Bildrand hin kaum ab, sodass die Fotos auch am Rand noch scharf sind. Die Olympus PEN E-P2 erreichte dadurch insgesamt einen hohen mittleren Wirkungsgrad. Die Helligkeit blieb nahezu konstant über das gesamte Foto hinweg. Auch in puncto Rauschverhalten war die Olympus PEN E-P2 größtenteils gut. Wir stellten lediglich bei ISO 100 einen leicht erhöhten Messwert fest. Bei ISO 3200 erzielte die PEN E-P2 immerhin noch ein ausreichendes Ergebnis.

Die Ausgangsdynamik, also die Zahl der Helligkeitsstufen, die die Kamera zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen darstellt, ist nur befriedigend. Dagegen erwies sich die Eingangsdynamik als sehr hoch. Die Olympus PEN E-P2 kann also auch kontrastreichere Motive darstellen, ohne dass Lichter ausbrennen und Schatten absaufen.

Handhabung der Olympus PEN E-P2: Die Olympus PEN E-P2 löst superschnell aus und ist anschließend schnell wieder aufnahmebereit. Man kann die Bildvorschau auf bis zu eine Sekunde reduzieren oder ganz ausschalten. Bildparameter können Sie über das Bedienkreuz ändern. Interessant: Manuell lässt sich die Lichtempfindlichkeit bis ISO 100 herunterregeln. Die Automatik fängt aber erst bei ISO 200 an. Eine etwas versteckte Wasserwaage hilft beim Ausrichten eines Motivs.

Fazit: Die Olympus PEN E-P2 überzeugte hinsichtlich Ausstattung und Handhabung - vorausgesetzt, Sie benötigen keinen eingebauten Blitz und kommen mit dem Aufsteck-Sucher klar. Die Kompaktkamera ist schnell, lässt sich intuitiv bedienen und ist so gut ausgestattet wie eine Einsteiger-DSLR. Lediglich ihre Ausgangsdynamik könnte etwas besser sein.

Alternativen: Das Vorgänger-Modell, die Olympus PEN E-P1 , ist derzeit mit demselben Objektiv für rund 600 Euro erhältlich, allerdings ohne Aufstecksucher. Beim Wirkungsgrad und Bildrauschen ist die E-P1 etwas besser. Dafür ist sie schlechter ausgestattet als die Olympus PEN E-P2.

Varianten:
Olympus PEN E-P2 mit Objektiv Olympus Digital 14-42 mm
Olympus PEN E-P2 mit Pancake-Objektiv 17 mm

Quelle: PC-Welt

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