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HP Pavilion dv3-2210eg

21.12.2009 | 16:40 Uhr |

Das HP Pavilion dv3-2210eg Notebook kann man per Touchscreen bedienen. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

Testbericht zum HP Pavilion dv3-2210eg

Was bei Handys schon Alltag ist, ist bei Notebooks noch eine Besonderheit: Das HP Pavilion dv3-2210eg Notebook ist einer der ersten Laptops mit Touchscreen. Sie können das HP Pavilion dv3 bedienen, indem Sie mit dem Finger aufs Display tippen. Die Hand dient quasi als Maus. Das HP Pavilion dv3-2210eg versteht außerdem Multitouch: Das heißt man kann zum Beispiel mit zwei Fingern in Bilder hineinzoomen oder mit einer Wischbewegung durch Menüs blättern.

HP Pavilion dv3-2210eg: Touchscreen-Eingabe
Auf dem HP Pavilion dv3 ist Windows 7 Home Premium 64-Bit installiert. Das Betriebssystem unterstützt die Bedienung per Touchscreen von Haus aus. Zusätzlich hat HP eine eigene Benutzeroberfläche programmiert: Sie hat größere Icons, die man leichter mit dem Finger trifft. Diese Touchsmart-Oberfläche des HP Pavilion dv3-2210eg beinhaltet Programme für Internet, Videos, Fotos, TV und DVD-Wiedergabe.

In der Praxis ist die Bedienung per Touchscreen gewöhnungsbedürftig: Das Display des HP Pavilion dv3 wippt bei jeder Berührung. Dabei gerät das Notebook zwar nicht ins Wackeln, aber man spürt nicht so deutlich, dass man etwas eingegeben hat, wie etwa bei einem Tablet-PC, wenn dessen Bildschirm auf die Tastatur geklappt ist.

Außerdem sieht man auf der glänzenden Bildschirmoberfläche jeden Fingerabdruck: Das erkennt man besonders bei dunklen Bildinhalten deutlich und störend, etwa, wenn man das HP Pavilion dv3 hochfährt. Windows lässt sich außerdem nicht sehr komfortabel mit dem Finger bedienen: In der Standardauflösung fallen Icons und Menüeinträge zu klein aus – sie mit dem Finger zu treffen, ist eine Zielübung.

HP Pavilion dv3-2210eg. Akkulaufzeit
Das HP dv3-2210eg sieht mit seinem breiten Displays und dem kompakten Gehäuse klobiger aus als die meisten anderen 13-Zöller. Auch in puncto Gewicht und Akkulaufzeit hinkt es hinterher: Es wiegt 2,36 Kilo und hielt gerade mal vier Stunden Akkubetrieb durch.

HP Pavilion dv3-2210eg: Rechentempo
Dafür bietet das HP Pavilion dv3 deutlich mehr Rechenpower als die Leichtgewichte: Hier kann es locker mit 15-Zöllern mithalten. Bei Multimedia-Aufgaben wie Bildbearbeitung und Videoschnitt war es besonders stark. Auch eine Einsteiger-Grafikkarte ist an Bord: Sie taugt aber nur für ältere Spiele.

HP Pavilion dv3-2210eg: Ausstattung
Das HP Pavilion dv3-2210eg Notebook ist üppig ausgestattet: Es verfügt über eine Festplatte mit 500 GB Speicher und einen DVD-Brenner. Ebenfalls dabei sind aktuelle Schnittstellen wie HDMI sowie e-SATA als USB-Kombiport. Beim Netzwerk sorgen 11n-WLAN und Gigabit-LAN für Top-Technik.

HP Pavilion dv3-2210eg: Display und Betriebsgeräusch Das spiegelnde 13,3-Zoll-Display zeigt eine sehr ordentliche Bildqualität: Die Farbdarstellung ist okay und es ist recht hell. Allerdings könnte der Kontrast höher liegen. Leider hört man den Lüfter des HP Pavilion dv3-2210eg ständig. Das kann störend sein.

Fazit: Die Touchscreen-Bedienung beim HP Pavilion dv3-2210eg Notebook ist nur kurzzeitig faszinierend. Schnell greift man lieber wieder zu Maus und Tastatur.
Davon abgesehen, ist das HP Pavilion dv3 ein sehr gut ausgestattetes, leistungsfähiges 13-Zoll-Notebook. Es ist allerdings vergleichsweise schwer und hat eine kurze Akkulaufzeit.

Alternativen: Ohne Touchscreen, dafür aber ausdauernder und schöner ist das Apple Macbook. Das Acer Aspire 4810T bietet zum gleichen Preis noch mehr Akkulaufzeit. Es ist trotz 14-Zoll-Display zudem leichter als das HP Pavilion dv3-2210eg.

Quelle: PC-Welt

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