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Fujifilm Finepix Z300 im Test

23.12.2009 | 11:34 Uhr |

Die Fujifilm Finepix Z300 besitzt ein 3-Zoll-Touchdisplay und drei Knöpfe: zum Auslösen, zum Zoomen und für das Kontextmenü. Lesen Sie im Test, wie uns die Bedienung gefiel.

Die Besonderheit der Fujifilm Finepix Z300 ist ihr 3-Zoll-Touchdisplay, über das sich die 10-Megapixel-Kamera komplett bedienen lässt. Sie müssen nicht mal den Auslöser betätigen - ist die Option "Touch & Shoot" als Aufnahmemodus aktiviert, genügt ein Antippen des Motivs auf dem Display. Die Kamera übernimmt dann sämliche Belichtungseinstellungen sowie das Fokussieren und löst automatisch aus.

Handhabung: Die Bedienung per Touchdisplay funktionierte gut, auch wenn wir manchen Befehl wiederholen mussten. Dafür sind die Menüelemente angenehm groß und auch für breitere Finger gut zu treffen. Eine kurze Auslöseverzögerung und eine Bildvorschau von 1,5 Sekunden Minimum vervollständigen das Fotovergnügen.

Bildqualität: Die große Schwäche der Fujifilm Finepix Z300 ist ihre Auflösung bei langer Brennweite. Denn die war laut unserem Testgebnis so gering, dass die Kamera einen insgesamt nur ausreichenden Wirkungsgrad erzielte. Als Konsequenz können herangezoomte Motive also verwischt und unscharf aussehen. In punkto Bildrauschen schnitt die Fujifilm Finepix Z300 ebenfalls enttäuschend ab: Waren die Bildfehler bei ISO 100 bis 400 noch akzeptabel, mussten wir den Messwerten bei höheren Empfindlichkeiten die Note "ungenügend" geben.

Die Eingangsdynamik war sehr hoch, die Ausgangsdynamik befriedigend. Das bedeutet, dass die Fujifilm Finepix dank vieler Blenden auch kontrastreichere Motive mit vielen Details darstellt, ohne dass Lichter überstrahlen oder Schatten zulaufen. Allerdings füllt die Kamera den Verlauf zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen nur mit einer begrenzten Anzahl an Helligkeitsstufen.

Ausstattung: Die Fujifilm Finepix Z300 verfügt über eine Gesichtserkennung mit Rote-Augen-Korrektur. Neben dem bereits genannten "Touch & Shoot"-Modus stehen diverse Motivprogramme, eine Motivautomatik, eine Vollautomatik und zwei Aufnahmemodi zur Verfügung, die das Umgebungslicht optimal nutzen - der erste Modus arbeitet ohne Blitz, der zweite macht eine Aufnahme mit und eine ohne Blitz.

Fazit: Die Bedienung der Fujifilm Finepix Z300 gefiel uns sehr gut, auch wenn das Touchdisplay manchmal "hakte". Allerdings enttäuschte uns die Kamera hinsichtlich ihrer Bildqualität. Vor allem die zum Teil sehr niedrige Auflösung und das deutliche Bildrauschen waren dafür verantwortlich.

Alternativen: Für 20 Euro weniger gibt's die Fujifilm Finepix F50fd , die zwar nicht ganz so gut ausgestattet ist wie die Finepix Z300 - es fehlen vor allem das Touchdisplay und das 5fach-Zoomobjektiv. Die Bildqualität der F50fd war jedoch vor allem hinsichtlich der Auflösung und der Randabdunkelung besser.

Varianten:
Fujifilm Finepix Z300 schwarz
Fujifilm Finepix Z300 weiß
Fujifilm Finepix Z300 rosa

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