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Fujifilm Finepix Z300

23.12.2009 | 13:12 Uhr |

Die Fujifilm Finepix Z300 hat ein 3-Zoll-Touchdisplay und besitzt drei Knöpfe: zum Auslösen, für das Kontextmenü und zum Zoomen. Wie uns die Bedienung gefallen hat, Lesen Sie im Test.

Testbericht zur Fujifilm Finepix Z300

Die Fujifilm Finepix Z300 lässt sich komplett über ihr 3-Zoll-Touchdisplay bedienen. Man muss nicht einmal den Auslöser der 10-Megapixel-Kamera drücken - wenn die Option "Touch & Shoot" aktiviert ist, reicht es, das Motiv auf dem Display anzutippen. Die Fujifilm Finepix Z300 übernimmt dann das Fokussieren sowie sämtliche Belichtungseinstellungen und löst automatisch aus.

Fujifilm Finepix Z300: Handhabung: Die Bedienung über das Touchdisplay funktioniert gut, auch wenn man manchen Befehl wiederholen muss. Die Menü-Elemente sind angenehm groß. Die Auslöseverzögerung bei der Fujifilm Finepix Z300 ist kurz und die Bildvorschau dauert nur 1,5 Sekunden.

Bildqualität der Fujifilm Finepix Z300: Die große Schwäche der 10-Megapixel-Kamera ist ihre schlechte Auflösung bei langer Brennweite. Laut unserem Testergebnis war diese so gering, dass die Fujifilm Finepix Z300 insgesamt nur einen ausreichenden Wirkungsgrad erzielte. Herangezoomte Motive können also unscharf und verwischt aussehen. Auch in puncto Bildrauschen schnitt die Kamera enttäuschend ab: Bei ISO 100 bis 400 waren die Bildfehler noch akzeptabel, bei höheren Empfindlichkeiten erreichte die Fujifilm Finepix Z300 aber nur die Note "ungenügend".

Die Eingangsdynamik der Fujifilm Finepix Z300 war sehr hoch, ihre Ausgangsdynamik befriedigend. Das heißt, die Kamera kann auch kontrastreiche Motive mit vielen Details darstellen, ohne dass Lichter und Schatten ausbrennen. Zwischen den dunkelsten und hellsten Bildbereichen stellt sie aber nur eine begrenzte Anzahl von Helligkeitsstufen dar.

Ausstattung der Fujifilm Finepix Z300: Die Fujifilm Finepix Z300 bietet eine Gesichtserkennung inkl. Rote-Augen-Korrektur. Zusätzlich zum "Touch & Shoot"-Modus gibt es diverse Motivprogramme, Motivautomatik, Vollautomatik und zwei Aufnahmemodi, die das Umgebungs-Licht optimal nutzen. Der erste Modus fotografiert ohne Blitz, der zweite Modus macht eine Aufnahme mit Blitz und eine ohne.

Fazit: Die Fujifilm Finepix Z300 lässt sich gut bedienen, auch wenn ihr Touchdisplay gelegentlich "hakte". Die Kamera enttäuscht allerdings hinsichtlich ihrer Bildqualität mit teils niedriger Auflösung und deutlichem Bildrauschen.

Alternativen: Die Fujifilm Finepix F50fd kostet 20 Euro weniger. Sie ist zwar etwas schlechter ausgestattet (ohne Touchdisplay und oder 5fach-Zoomobjektiv), hat jedoch eine bessere Bildqualität als die Fujifilm Finepix Z300.

Varianten:
Fujifilm Finepix Z300 schwarz
Fujifilm Finepix Z300 weiß
Fujifilm Finepix Z300 rosa

Quelle: PC-Welt

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