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Samsung i85

02.01.2008 | 10:52 Uhr |

Das Multimediagerät macht nicht nur Fotos, sondern auch Mpeg-4-Videos mit 800 x 592 Pixeln. Diese lassen sich unterbrechen und fortsetzen, mit Effekten versehen und in der Kamera schneiden. Außerdem ist das optische 5fach-Zoom einsetzbar.

Bildqualität: Bei der Samsung i85 verlief die Auflösung in allen drei Messbereichen nahezu gleichmäßig. Lediglich bei langer Brennweite verlor die Kamera zum Bildrand hin ein wenig. Die Helligkeit ließ ebenfalls nur minimal nach. Dafür stellten wir bereits bei ISO 200 deutliches Bildrauschen fest, das bei bei ISO 800 dann fast kritisch war. Die Eingangsdynamik war nur mittelmäßig, die Ausgangsdynamik dagegen gut. Das bedeutet, dass die i85 zwar nicht allzu viele Blendenstufen einsetzt, aber viele Helligkeitsabstufungen darstellen kann. Allerdings waren die Kunstlichtbilder mit automatischem Weißabgleich deutlich grünstichig.

Ausstattung: Die i85 besitzt ein 3-Zoll-Display, das auch als Sucher herhalten muss. Leider war dieses im Test recht unscharf und für den Motivcheck daher ungeeignet. Neben der Kamerafunktion samt Gesichtserkennung bietet das Samsung-Modell einen digitalem Bildstabilisator, der aus zwei unterschiedlich belichteten Bildern (eines scharf, aber zu dunkel und eines unscharf, aber mit den richtige Farben) ein korrektes Foto erstellt. Multimedia-Fans erhalten zusätzlich einen MP3-Player, einen Text-Viewer und einen integrierten Reiseführer, den Sie über die Samsung-Website mit Inhalten füttern.

Fazit: Das Hauptproblem der Samsung i85 ist das zu starke Bildrauschen. Ansonsten punktete sie mit einer hohem Auflösung, tollen, zum Teil exklusiven Features und einem extrem schicken Gehäuse.

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