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Spiegelreflexkamera Sony Alpha A380 im Test

14.08.2009 | 08:58 Uhr |

Die besonderen Eigenschaften der Sony Alpha A380 sind das aufklappbare Display und der permanente Autofokus. Darüber hinaus war die Spiegelreflexkamera (DSLR) im Test schnell.

Bei der Sony Alpha A380 lässt sich das 2,7-Zoll-Display nach vorne und oben aufklappen, was bei Motiven in schwierigen Positionen nützlich ist. Die digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) unterstützt die Direktvorschau Live View und arbeitet mit Phasenvergleichs-Autofokus.

Bildqualität: Bei kurzer und mittlerer Brennweite erzielte die Sony Alpha A380 eine fast gleichmäßig verlaufende Auflösung. Im Telebereich war der Messwert jedoch deutlich niedriger, weshalb die digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) nur einen befriedigenden Wirkungsgrad erzielte. Was das Bildrauschen angeht, so schnitt die Sony Alpha A380 bis ISO 400 sehr gut ab. Bei ISO 800 war das Testergebnis gut, bei ISO 1600 befriedigend, bei ISO 3200 mangelhaft - für eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) ungewöhnlich, die meisten Konkurrenten schnitten deutlich besser ab.

Die Eingangsdynamik war sehr hoch. Damit nimmt die Sony Alpha A380 auch kontrastreichere Motive auf, ohne dass Lichter und Schatten absaufen. Die Ausgangsdynamik war hoch, was bedeutet, dass die digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen viele Helligkeitsstufen darstellt.

Ausstattung: Bei der Sony Alpha A380 sitzt der Bildstabilisator im DSLR-Gehäuse, sie setzt also ein mechanisches Verfahren ein, das auf einem beweglichen Bildsensor basiert. Die digitale Spiegelreflexkamera besitzt einen HDMI-Anschluss, der zusammen mit den Slots für SD-Karte und Memory Stick Pro Duo sowie der USB-Buchse hinter einer versenkbaren Schiebe-Abdeckung sitzt. Üblicherweise kommt hier ein aufklappbarer Verschluss zum Einsatz.

Handhabung: Der Autofokus lässt sich am Objektiv und am Gehäuse aktivieren. Im "Eye-Start-AF"-Modus stellt er permanent scharf, ohne dass Sie den Auslöser halb durchdrücken müssen, was besonders bei sich bewegenden Motiven von Vorteil ist. Die Sony Alpha A380 arbeitet mit einer sehr kurzen Auslöseverzögerung. Außerdem ist sie zwischen den Aufnahmen fast sofort wieder betriebsbereit.

Fazit: Bis auf die Auflösungergebnisse bei langer Brennweite und das Bildrauschen bei höchster Lichtempfindlichkeit schnitt die Sony Alpha A380 in unseren Bildqualitätstests gut ab. Hinzu kommen eine einfache und durchdachte Bedienung, eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und nützliche Ausstattungsmerkmale wie der Eye-Start-Autofokus.

Alternativen: Für etwa 50 Euro mehr bekommen Sie die Olympus PEN E-P1 . Die Digitalkamera arbeitet trotz ihres Kompaktgehäuses mit Wechselobjektiven und erzielte im Test eine bessere Bildqualität als die Sony Alpha A380. Dafür besitzt sie weder optischen Sucher noch integrierten Blitz - beides müssen Sie extra kaufen und am Blitzschuh montieren. Weiterer Vorteil der Olympus PEN E-P1 gegenüber der Sony Alpha A380: Sie wiegt gut 200 Gramm weniger.

Varianten:
Sony Alpha A380 Body
Sony Alpha A380 mit Sony DT 18-55mm
Sony Alpha A380 mit Sony DT 18-55mm und DT 55-200mm

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