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Motorola Milestone XT720 im Test

29.09.2010 | 10:48 Uhr |

8-Megapixel-Kameras sind auf einem Android-Handy selten anzutreffen. Motorola will mit dem Milestone XT720 diese Lücke füllen. Ob das Handy auch anspruchsvolle Fotografen zufrieden stellt, verrät der Test.

Wer aufgrund der Produktbezeichnung denkt, das Motorola Milestone XT720 ist eng verwandt mit dem Motorola Milestone, der irrt. Dem neuen Meilenstein fehlt die ausziehbare Tastatur, dafür punktet das Handy mit 8-Megapixel-Kamera, Xenon-Blitz und Videoaufnahmen mit 720p.

Kamera: Form folgt Funktion
Die Bauform des Motorola Milestone XT720 ist äußerst eigentümlich: Am rechten Gehäuserand wird das Handy nach unten hin breiter. An der Rückseite verdickt sich das Mobiltelefon an der Stelle, an der die Kamera sitzt - ein Tribut an das Objektiv. So funktional diese Verdickungen auch sein mögen - zu mehr Ergonomie tragen sie nicht bei und heimsen auch optisch keine Punkte ein. Gut gefallen haben uns dagegen die solide Verarbeitung des Motorola Milestone XT720 und der robuste Metallrahmen um das Gerät.

Unter dem 3,7-Zoll-Display (480 x 854 Pixel) des Motorola Milestone XT720 sitzen die üblichen vier Android-Tasten Menü, Startbildschirm, Zurück und Suchen in Form von Sensortasten. Sie reagieren sehr leicht, Programme öffnen sich schnell. Allerdings bremst sich das Handy rasch selbst aus, wenn der knappe Arbeitsspeicher voll ist. Motorola hat nämlich nur 256 MB RAM und 512 MB ROM spendiert. Überdeutlich merkt man die Ressourcenknappheit, wenn man die Bildergalerie öffnen will. Wer rund 50 Bilder aufgenommen hat, muss einige Gedenksekunden hinnehmen, bis sie geladen sind.

Zudem ruckeln die Menüs, wenn der Arbeitsspeicher des Motorola Milestone XT720 voll ist. Abhilfe schafft der Task-Manager Advanced Task Killer aus dem Android-Market. Er schließt in regelmäßigen Intervallen Apps, die im Hintergrund vor sich hindümpeln. Wer manuell vorgehen will, kann den von Motorola bereits vorinstallierten Task Manager nutzen.

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