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Pentax K-7

14.12.2009 | 13:28 Uhr |

Bei der Pentax K-7 ist der Name Programm: 77 Belichtungs-Messfelder, 7 Bildstile, 70 Funktionen und 77 Dichtungen. Wir haben die digitale SLR getestet.

Pentax K-7: Testbericht

Wer eine etwas robustere digitale Spiegelreflexkamera sucht, ist bei der Pentax K-7 richtig. Laut Hersteller ist die K-7 im Edelstahlgehäuse mit 77 Dichtungen gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Ihr 3-Zoll-Display verfügt über einen speziellen Kratzschutz.

Ausstattung der Pentax K-7: Zur Bildstabilisierung verwendet die Spiegelreflexkamera ein mechanisches Verfahren mit einem beweglichen Bildsensor, der ungewollten Bewegungen gegensteuert. Die Pentax K-7 verfügt außerdem über eine zweistufige HDR-Funktion (kurz für: High Dynamic Range). Diese Technik berechnet aus drei unterschiedlich belichteten Fotos eine einzige optimale Aufnahme. Über den Menüpunkt "D-Bereichseinstellung" kann man Schatten und Spitzlichter automatisch korrigieren.

Videos filmt die Pentax K-7 mit einer Auflösung von 1536 x 1024 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde. Die Kamera lässt sich per HDMI an einen hochauflösenden Fernseher anschließen.

Handhabung der Pentax K-7: Den Autofokus der Pentax K-7 kann man auch im Live-View-Modus einsetzen. Er funktionierte im Test tadellos, ist aber ein wenig umständlich, da man die separate AF-Taste drücken muss. Erstaunlicherweise ist die Live-Vorschau temperaturbedingt auf 5 Minuten begrenzt.

Das Arbeitstempo der SLR ist sehr gut. Sie löste schnell aus und brauchte nicht lange für die Bildverarbeitung. Mit ihren 990 Gramm (inkl. Akku, Kit-Objektiv und Speicherkarte) gehört die Pentax K-7 außerdem zu den leichteren Mittelklasse-Spiegelreflexkameras.

Bildqualität der Pentax K-7: Die Pentax K-7 punktete mit ihrem hohen Dynamikumfang. Sie erzielte sowohl eine sehr hohe Eingangs- als auch Ausgangsdynamik. Das heißt, die SLR stellt auch kontrastreichere Motive mit vielen Details dar, ohne dass Lichter und Schatten ausbrennen bzw. absaufen. Außerdem fügt die Pentax K-7 viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen ein.

Vom Rauschverhalten der Pentax-Spiegelreflexkamera waren wir weniger begeistert. Bereits bei ISO 100 lieferte sie nur ein befriedigendes Ergebnis – ungewöhnlich für eine Spiegelreflexkamera. Die Stärke der Bildfehler blieb dafür bei steigender Empfindlichkeit fast gleich, sodass das Ergebnis der Pentax K-7 bei ISO 1600 noch immer ausreichend war.

Für eine Kamera dieser Megapixelklasse (14,6) war auch der Wirkungsgrad der K-7 sehr niedrig. Dafür verlief die Auflösung bei langer, mittlerer und kurzer Brennweite nahezu konstant. In jedem Fall ist das gegenüber Kameras vorzuziehen, die in der Bildmitte eine sehr hohe Auflösung haben und zum Bildrand stark abfallen.

Fazit: Mit der Pentax K-7 bekommen Sie eine Mittelklasse-SLR mit zufriedenstellender Bildqualität. Sie hat zwar Probleme in puncto Auflösung und produziert zu viel Bildrauschen, dafür ist ihr Dynamikumfang hoch. Die Bedienung der Pentax K-7 hat uns sehr gut gefallen: Die SLR ist schnell, überzeugt mit Autofokus im Live-View-Modus und vielen Funktionen, die das Fotografieren einfacher machen.

Alternativen zur Pentax K-7: Die Canon EOS 50D kostet knapp 100 Euro weniger als die Pentax K-7. Die 15-Megapixel-SLR schnitt bei den Bildqualitätstestss – vor allem hinsichtlich Wirkungsgrad und Bildrauschen - besser ab. Großer Nachteil des Canon-Modells: Die EOS 50D ist mit dem getesteten Objektiv knapp zwei Kilo schwerer als die SLR Pentax K-7.

Varianten: Pentax K-7 schwarz mit Objektiv DA 18-55 mm WR

Quelle: PC-Welt

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