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M3 Electronic Muvid MMP-R 151 im Test

20.07.2010 | 09:04 Uhr

Bei der Multimedia-Box M3 Electronic Muvid MMP-R 151 wählen Sie selber aus, welche SATA-Platte Sie hineinstecken. Hier finden Sie den Test des Geräts.

Das Festplattengehäuse M3 Electronic Muvid MMP-R 151 kommt als Besonderheit mit einem Scart-Anschluss und einem DVB-T-Empfänger samt Aufnahmefunktion.

Messwerte analog
Das M3 Electronic Muvid MMP-R 151 erzielte ordentliche Ergebnisse bei Pegel und Graustufenlinearität. Zudem arbeitet er mit geringem Bildrauschen und noch sauberer Reproduktion feiner Bilddetails. Insgesamt sind die analogen Bildausgänge mechanisch wie elektrisch sehr ordentlich ausgeführt und geben kaum Anlass zur Kritik.

Messwerte digital
Farb- und Helligkeitswerte sind beim M3 Electronic Muvid MMP-R 151 ohne Auffälligkeiten. Somit muss ein Fernseher nicht extra auf den Mediaplayer kalibriert werden und helle wie dunkle Bildbereiche werden ordentlich differenziert an den HDMI-Ausgang gebracht. HD 1080/50i-Signale über HDMI bleiben bis ins feinste Detail durchgehend scharf und zeigen keinerlei Kontrastverlust. Auf etwas schlechterem Niveau ist das Upscaling von SDTV-Material für Fernseher mit hoher Auflösung. Hier gehen feinste Bilddetails verloren, wie man auch am entsprechenden Frequenzgang-Diagramm erkennen kann.

De-Interlacing
Die Erkennung von Vollbildern gelingt mit dem M3 Electronic Muvid MMP-R 151 generell gut. Weder Kantenflimmern noch ausgefranste Bildkanten bei Bewegung sind auszumachen. Allerdings: Viel nützt das nicht, denn die Skalierungsartefakte und die Unschärfen im Bild machen den Filmabend mit SDTV-Signalen nicht gerade zum Genuss.

Upscaling
Das Upscaling funktioniert beim M3 Electronic Muvid MMP-R 151 nur befriedigend. Zum einen gehen Bilddetails verloren, zum anderen entstehen oft unschöne Treppenstufen. Diagonalen im Bild (Schiffsreling oder ähnliches) erscheinen dadurch oft gezackt. Selbst günstige DVD-Player erledigen diese Aufgabe meist wesentlich besser.

Audiomessungen
Das M3 Electronic Muvid MMP-R 151 zeigte im Frequenzgang eine Filterung hoher Frequenzen. Davon abgesehen sind am analogen Ausgang weder starke Verzerrungen noch Störgeräusche feststellbar. Das digitale Audiosignal am optischen Ausgang ist als taktstabil zu bewerten.

Fazit: Die Wiedergabe von HDTV-Dateien gelingt flüssig und für den Ausgang stehen vielfältige Bildoptionen zur Verfügung, so gibt es beispielsweise auch ein Ausgabeformat mit 24 Hz. Sehr komplexe Szenen in Standard-Auflösung überfordern den Decoder und erzeugen Artefakte. HDTV-Material vom Camcorder im Format 1080/50i läuft ruckelfrei.

Alle Testergebnisse zur M3 Electronic Muvid MMP-R 151 finden Sie im Artikel „Im Vergleich: 15 Multimedia-Festplatten“ in PC WELT, Ausgabe 8/2010.

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