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Nikon Coolpix P60

27.05.2008 | 10:40 Uhr |

Wie viele andere Nikon-Modelle hat auch die Coolpix P60 den Belichtungsausgleich D-Lighting sowie eine Rote-Augen-Korrektur integriert. Der Bildstabilisator gleicht Wackler über einen beweglichen Bildsensor aus (CCD-Shift).

Bildqualität: Die Nikon Coolpix P60 erzielte zwar einen ausgezeichneten mittlerern Wirkungsgrad. Das liegt allerdings daran, dass sie bei kurzer Brennweite in der Bildmitte stark überschärft, so dass der Wirkungsbereich dort weit über 100 Prozent liegt. Es empfiehlt sich also, die Schärfe manuell herunter zu regeln (im Menüpunkt "Bildoptimierung" die Option "Weicher" wählen). In punkto Bildrauschen zeigte sich die Kamera auch nicht von ihrer besten Seite. Bereits bei ISO 200 waren die Bildfehler deutlich sichtbar, ab ISO 400 sogar kritisch. Dafür konnten wir der P60 eine hohe Ausgangsdynamik bescheinigen. Das bedeutet, dass die Kamera viele Helligkeitsstufen darstellen kann, was vor allem kontrastreicheren Motiven zugute kommt.

Handhabung: Bei unserem Testgerät war die Messfeldvorwahl ab Werk auf Gesichtserkennung gestellt. Ändern Sie hier gegebenenfalls die Einstellung auf "Manuell", falls Sie das Messfeld selbst bestimmen möchten, auf "Mitte" für ein Motiv, das sich in der Mitte des Bildausschnitts befindet, oder auf "Automatik", falls Sie die Position des Messfelds der Kamera überlassen wollen. Ansonsten ist die P60 mit ein 5fach-Zoomobjektiv ausgestattet, das durch einen mechanischen Bildstabilisator unterstützt wird. Lobenswert: Die P60 besitzt neben dem 2,5-Zoll-Display auch einen elektronischen Sucher.

Fazit: Die Bildqualität der P60 enttäuschte uns - lediglich bei der Ausgangsdynamik und bei der Helligkeitsmessung bekamen wir gute Ergebnisse. Die Bedienung und das Tempo der Kamera gefielen uns jedoch. Dennoch: Für das Geld bekommen Sie Besseres, etwa die Coolpix L12.

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