Mit AES-Verschlüsselung

Externe Festplatte Iomega eGo Encrypt USB 2.0 320 GB im Test

Dienstag, 25.08.2009 | 16:00 von Verena Ottmann
Iomega setzt bei der eGo Encrypt auf Datensicherheit. Die externe 2,5-Zoll-Festplatte setzt eine AES-Verschlüsselung mit 128 Bit und Passwortschutz ein. Lesen Sie unseren Test
Iomega eGo Encrypt: Sichert die Daten per
AES-Verschlüsslung und Passwortschutz
Vergrößern Iomega eGo Encrypt: Sichert die Daten per AES-Verschlüsslung und Passwortschutz
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Um die gespeicherten Daten vor unbefugten Zugriffen zu schützen, setzt die Iomega eGo Encrypt einen 128-Bit-AES-Algorythmus zum Verschlüsseln ein. Um an Ihre Daten zu gelangen, müssen Sie ein Passwort eingeben.

Handhabung: Zum Initialisieren der Iomega eGo Encrypt doppelklicken Sie auf die Datei ReferenceApplicationLauncher.exe, die sich im Root-Verzeichnis der externen Festplatte befindet. Tippen Sie den 25stelligen Sicherheitscode in das dafür vorgesehene Feld. Sie finden den Code auf einem Aufkleber auf der Gehäuseunterseite. Geben Sie anschließend im Feld "Craete a Passwort" das Passwort ein, mit dem Sie später Zugang zu Ihren verschlüsselten Daten erhalten wollen.

Weiter geht's mit drei Fragen, über die Sie Ihr Passwort erfragen können, sollten Sie es vergessen. Hier wird erneut die fehlerhafte Übersetzung der Software deutlich, denn Frage 1 lautet "Was ist Ihrer Mutter?".

Ausstattung: Im Inneren des USB-2.0-Gehäuses arbeitet die SATA-II-Festplatte Seagate ST9320322AS mit 5400 Umdrehungen pro Minute und 8 MB Cache. Für einen Minimalschutz der externen Festplatte sorgt ein Gummigeschirr, das vor allem die Ecken der Iomega eGo Encrypt stabilisiert. Im Lieferumfang finden sich Download-Codes für die Backup-Software EMC Retrospect in Verbindung mit 2 GB Online-Backup-Kapazität bei MozyHome.

Ergonomie: Mit 22,5 dB(A) im Betrieb ist die Iomega eGo Encrypt im Vergleich zu anderen 2,5-Zoll-Modellen eine recht laute externe Festplatte. Dafür war sie im Standby-Modus mit 17,2 dB(A) ein wahrer Leisetreter. Was die Leistungsaufnahme angeht, so war die Iomega eGo Encrypt im Mittelfeld angesiedelt: 3,02 Watt im Betrieb ist nicht viel, aber auch nicht wenig. Anders als die 1,2 Watt im ausgeschalteten Zustand - das ist zu viel.

Tempo: Mit einer mittleren Zugriffszeit von 15,60 Millisekunden bekleckert sich die Iomega eGo Encrypt nicht gerade mit Ruhm - bei ihr kommt es jedoch weniger auf Geschwindigkeit als auf Datensicherheit an. Dennoch erzielte die USB-Festplatte mit 33,3 MB/s ein hervorragendes Ergebnis beim sequenziellen Schreiben. Im Vergleich zu SATA-Modellen hinkt die Iomega eGo Encrypt aber dennoch hinterher, was sich in unserem Praxistest und als Folge daraus in unserer Wertung bemerkbar macht.

Fazit: Bei dieser externen Festplatte kommt es ganz auf die Sicherheit Ihrer Daten an. Denn die Iomega eGo Encrypt war weder besonders schnell, noch arbeitete sie besonders sparsam, was den Stromverbrauch anging. Und mit 30 Cent pro GB ist sie auch noch recht teuer.

Alternativen: Die Origin Storage Amacom Data Locker Pro AES setzt auch einen 128-Bit-AES-Schutz ein. Statt eines Passworts nutzt die externe Festplatte jedoch einen Zahlencode, den Sie über einen Ziffenblock auf dem Display eingeben.

Varianten: Iomega eGo Encrypt 320 GB silberfarben

Dienstag, 25.08.2009 | 16:00 von Verena Ottmann
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