Mit 3-Zoll-Display
Kodak M1033
Bildqualität: Die Auflösung der Kodak-Kamera verlief zwar in allen drei Messbereichen nahezu identisch. Allerdings ließ sie zum Bildrand hin jedes Mal stark nach, so dass Bilder in den Randbereichen leicht unscharf werden können. Dennoch ergab sich ein hoher mittlerer Wirkungsgrad. Das Bildrauschen war größtenteils vernachlässigbar. Erst bei ISO 1600 waren die Bildfehler dann deutlich sichtbar. Und auch die Eingangsdynamik war erst bei dieser Lichtempfindlichkeit schlecht. Die Ausgangsdynamik, also die möglichen Helligkeitsstufen, blieb jedoch über den gesamten Empfindlichkeitsbereich hoch.
In punkto Randabdunklung mussten wir feststellen, dass die Kamera bei kurzer Brennweite von der Bildmitte zum Rand um eine ganze Blende an Helligkeit verliert, was zuviel ist. Dafür konnten uns die Tageslichtbilder durch besonders knackige und leuchtende Farben überzeugen. Auch die Kunstlichtaufnahmen gelangen mit Automatikmodus und Auto-Weißabgleich tadellos.
Ausstattung: Die M1033 bietet die üblichen manuellen Einstellungen für Weißabgleich, Lichtempfindlichkeit und Belichtungsmessung. Über die Belichtungskorrektur können Sie weiteren Einfluss auf die Belichtung Ihrer Bilder nehmen. Neben zahlreichen Motivprogrammen gibt's auch einen vollautomatischen Modus. Fertige Bilder lassen sich mit Effekten, einer Textkennzeichnung und/oder einem Soundclip versehen. Die Gesichtserkennung identifiziert Gesichter in Motiven und richtet Belichtung sowie Schärfe darauf aus.
Alternative: Noch einen Tick stylischer ist die Samsung NV15, die in der gleichen Preis- und Megapixelklasse wie das Kodak-Modell liegt. Bei ihr bekommen Sie auch einen manuellen Belichtungsmodus. Nachteil am Samsung-Modell: Die Bedienung über die Touch-Leisten unterhalb und rechts vom Display ist gewöhnungsbedürftig. Wir fanden sie umständlich und nicht immer intuitiv.
Testbild bei Kunstlicht mit Automatikmodus und automatischem Weißabgleich


