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Kodak Z8612 IS

26.05.2008 | 13:49 Uhr |

Das optischen 12fach-Zoomobjektiv stammt aus dem Hause Schneider-Kreuznach und liefert eine Brennweite von 36 bis 432 Millimeter. Die 21 MB interner Speicher lassen sich durch einen SD(HC)-Slot erweitern.

Bildqualität: Die Kamera schaffte einen sehr hohen Wirkungsgrad. Allerdings fiel die Auflösung bei langer Brennweite zum Bildrand hin stark ab und lag insgesamt um etwa 10 Prozentpunkte unter den Messwerten, die wir im Weitwinkel- und im Normalbereich feststellten. Das Rauschverhalten der Z8612 IS war dagegen sehr gut, selbst bei hohen ISO-Einstellungen waren die Bildfehler kaum sichtbar. Die Eingangsdynamik, also die Anzahl der möglichen Blendenstufen, war hoch und stieg bei ISO 200 und 400 sogar noch an. Außerdem konnten wir der Kamera eine sehr hohe Ausgangsdynamik bescheinigen, was bedeutet, dass sie zahlreiche Helligkeitsstufen darstellen kann.

Handhabung: Obwohl die Kamera eher groß ist, verzichtet Kodak auf einen optischen Sucher. Außerdem mutet das Gehäuse sehr kantig und altmodisch an - Geschmacksache. Nervig: Beim Einschalten der Z8612 IS poppt automatisch der Blitz hoch. Dafür gefiel uns die Menüführung sehr gut. Alle wichtigen Optionen sind nebeneinander angezeigt, Sie navigieren per Wippkreuz zwischen den einzelnen Einstellmöglichkeiten.

Ausstattung: Das 12fach-Zoomobjektiv unterstützt ein optischer Bildstabilisator gegen Verwackler. Neben Zeit- und Blendenautomatik sowie einem manuellen Modus bietet die Z8612 IS einen Panoramamodus.

Fazit: Die Kamera überzeugte uns mit wenig Bildrauschen und einem hohen Dynamikumfang. Allerdings ließ die Auflösung bei langer Brennweite zu wünschen übrig. Dennoch: Für den Preis ist das Kodak-Modell absolut empfehlenswert.

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