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Fujitsu Esprimo Q1510 im Test

11.10.2010 | 08:08 Uhr |

Der Fujitsu Esprimo Q1510 ist ein Mini-PC fürs Wohnzimmer mit Intels Core i3. PC WELT wollte im Test wissen, ob der Mini auch Blu-ray-Scheiben ruckelfrei abspielt.

Der Fujitsu Esprimo Q1510 folgt dem bereits von PC WELT getesteten Modell Esprimo Q1500, das im Test durch veraltete Ausstattung und ruckelnde Blu-ray-Wiedergabe aufgefallen war. Äußerlich sichtbare Neuerungen beim Esprimo Q1510 sind der Speicherkartenleser und die HDMI-Schnittstelle.

Mediacenter-Fernbedienung des Fujitsu Esprimo Q1510
Vergrößern Mediacenter-Fernbedienung des Fujitsu Esprimo Q1510
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Ausstattung: Die Neuauflage des Mini-PCs hat mit dem Intel Core i3 330M einen modernen Prozessor an Bord, bei dem die Grafikeinheit "Intel HD Graphics" integriert ist. Darüber verfügt der Fujitsu Esprimo Q1510 über 4 GB Arbeitsspeicher und eine 500-GB-Festplatte von Hitachi. Der DVD-Brenner spielt auch Blu-ray-Scheiben ab. Eine Mediacenter-Fernbedienung befindet sich ebenso im Lieferumfang wie die Vollversion von Cyberlink PowerDVD 9 für Blu-ray. Drahtlose Techniken wie WLAN oder Bluetooth beherrscht der Fujitsu Esprimo Q1510 nicht. Als Betriebssystem ist Windows 7 Home Premium 64-Bit vorinstalliert. Zusätzlich befanden sich das Brennprogramm Nero 9 Essentials und das Sicherheitsprogramm Norton Internet Security auf dem PC.

Ergebnis des Fujitsu Esprimo Q1510 unter PC Mark 05
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Geschwindigkeit: Im Test spielte der Esprimo Q1510 Blu-ray-Filme ruckelfrei ab. Gegenüber dem Vorgängermodell betrug der Leistungszuwachs beim Prozessor rund 40 Prozent. Die integrierte Grafik bringt genügend Leistung für Multimedia-Aufgaben, für Spiele ist sie aber zu schwach.

Stromverbrauch/Betriebsgeräusch: Im Ruhemodus verbrauchte der Esprimo Q1510 unter 16 Watt - das schafft nicht einmal die Konkurrenz mit Atom-330-Prozessor. Unter Last waren es rund 56 Watt, was für einen Wohnzimmer-PC akzeptabel ist. Läuft keine Multimedia-Anwendung, ist das Betriebsgeräusch nicht hörbar. Unter Last konnte PC-WELT ein leises Lüftergeräusch und Festplattenknistern wahrnehmen, was aber nicht störte.

Datenträger und Adapter zum Fujitsu Esprimo Q1510
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Handhabung: Wie beim Vorgänger Q1500 ist das Gehäuse des Esprimo Q1510 für Laien nicht zu öffnen. Eine spätere Aufrüstung des PCs ist damit nur beim Service möglich. Das Brennen einer CD geht im Vergleich zum Vorgängermodell schneller, die Lese- und Schreibgeschwindigkeit bei DVDs liegt allerdings auf demselben Niveau: Das Kopieren der PC-WELT-Test-DVD dauerte etwas mehr als neun Minuten, das Beschreiben einer DVD rund elfeinhalb Minuten.

Rückseite des Fujitsu Esprimo Q1510
Vergrößern Rückseite des Fujitsu Esprimo Q1510
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Fazit: Der Fujitsu Esprimo Q1510 ist ein handlicher Mini-PC, der dank Blu-ray, Speicherkartenleser und Fernbedienung als Medienwiedergabegerät eine gute Figur machte. Der Stromverbrauch war verhältnismäßig niedrig und das Betriebsgeräusch störte nicht. Blu-ray-Scheiben gab der Mini ruckelfrei wieder, die Rechenleistung reichte für Bild- und Videobearbeitung gerade noch aus. Spätere Hardware-Aufrüstungen sind aber nur über den Service möglich.

Alternative: Der Nexoc Nettop ION 330 beherrscht ebenfalls Blu-ray-Wiedergabe und kostet rund 280 Euro weniger.

Varianten: Fujitsu Esprimo Q1510 mit Intel Celeron P5400 oder Intel Pentium P6000 oder Intel Core i3-350M
Fujitsu Esprimo Q1510 mit Festplattenkapazität von 160 GB, 250 GB oder 320 GB
Fujitsu Esprimo Q1510 mit DVD-Brenner ohne Blu-ray
Fujitsu Esprimo Q1510 mit WLAN und Bluetooth
Fujitsu Esprimo Q1510 mit Windows 7 Home Basic

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