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Kodak Zi8

11.11.2009 | 11:34 Uhr |

Video-Clips auf dem Handy sind out! Stattdessen erobern handliche Mini-Videokameras den Markt - wie die Kodak Zi8, die sogar mit Full-HD-Auflösung arbeitet. Wir hatten die im Test.

Kodak Zi8: Besitzt einen ausklappbaren USB-Anschluss
Vergrößern Kodak Zi8: Besitzt einen ausklappbaren USB-Anschluss
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Mini-Videokameras mit HD-Auflösung erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit. Ein Vorreiter dieser Geräteklasse ist Kodak, dessen aktuelles Modell Zi8 sogar mit der Full-HD-Auflösung 1920 x 1080 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde arbeitet. Als Format kommt H.264 (MOV) zum Einsatz.

Ausstattung des Kodak Zi8: Tolle Technik, üppiger Lieferumfang
Auch mit den anderen technischen Daten setzt sich die Kodak Zi8 von den Konkurrenzprodukten ab. Zwar ist die Mini-Videokamera nur mit 128 MB internem Speicher bestückt. Durch den integrierten SD-Slot lässt sich dieser jedoch beliebig erweitern. Neben der AV-Buchse verfügt das Gerät über einen HDMI-Anschluss, der die Clips auf einem HD-fähigen Fernseher ausgibt. Mikrofoneingang, Lautsprecher und Stativgewinde sind ebenfalls vorhanden. Besonders beeindruckend ist jedoch das 2,5-Zoll-Display.

Anders als beispielsweise die Flip-Modelle von Cisco macht die Kodak Zi8 auch Standbilder mit 5,3 Megapixeln. Allerdings ist diese Auflösung interpoliert. Außerdem lassen sich die Bilder nur im 16:9-Format aufnehmen, was einen entsprechenden Ausgabebildschirm voraussetzt. Sowohl im Video- als auch im Standbild-Modus lässt sich das digitale 4fach-Zoom nutzen, das jedoch nicht stufenlos ist.

Beim Lieferumfang der Zi8 zeigt sich Kodak besonders spendabel: So liegen der Videokamera ein USB-Kabel, ein Videokabel, ein HDMI-Kabel, ein Steckernetzteil mit USB-Anschluss und UK-Adapter sowie eine Handschlaufe bei. Arcsoft Media Impression, die Software zum Übertragen und Bearbeiten der Clips und Fotos, befindet sich auf der Cam selbst.

Handhabung: Viele Einstellmöglichkeiten

Die Kodak Zi8 besitzt einen fest montierten USB-Anschluss. Dieser ist jedoch aus Gummi und daher flexibel. Stecken Sie die Kamera das erste Mal am PC an, lassen sich die Clips entweder per Drag & Drop auf den PC ziehen. Alternativ können Sie auch die auf einer eigenen Partition liegende Software Arcsoft Media Impression installieren. Mit ihr lassen sich Clips und Fotos herunterladen und organisieren. Ein Bearbeiten ist nicht möglich. Fertige Clips können Sie direkt auf YouTube, Facebook oder die Videoplattform Vimeo hochladen. Steht eine aktuelle Version der Software zum Download bereit, macht Sie das Programm darauf aufmerksam und führt das Update auf Wunsch automatisch aus.

Die Aufnahme der Clips mit der Kodak Zi8 startet über den roten Knopf in der Mitte der Bedienleiste. Ein erneutes Drücken beendet den Clip. Auch für den Play-Modus, die Löschfunktion und den Aufnahmemodus (Standbild oder Videofunktion mit vier Auflösungsoptionen) gibt's jeweils einen Knopf. Über den Knopf ganz links gelangen Sie in das Setup-Menü, in dem Sie Datum und Uhrzeit, den Fernsehsignalstandard (PAL oder NTSC), die Bildschirmhelligkeit und die Mikrofon-Sensibilität ändern. Außerdem können Sie im Setup die Gesichtserkennung zuschalten und die SD-Karte formatieren.

Den Kodak Zi8 fanden wir etwas zu breit für ein Gerät, das zum spontanen Filmen einladen soll. Es erinnert eher an einen Blackberry als an einen Mini-Camcorder. Zwar lassen sich alle Tasten bequem mit dem Daumen bedienen - ein etwas schmaleres Gehäuse hätten wir jedoch bevorzugt.

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