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Microtek Scanmaker i700

27.03.2006 | 13:00 Uhr |

Ein massiv gebauter Scanner, der dank integriertem Leuchttisch und Digital ICE zur Retusche von Kratzern und Staub beim Einlesen von Dias und Negativen seine besonderen Stärken beweist.

Besonderheit: Zwei Dinge fallen bei diesem Microtek-Modell sofort ins Auge: Es ist sehr groß und bietet auf der Deckelaußenseite ein kleines Vorschaufenster für Durchlichtvorlagen - quasi einen eingebauten Mini-Leuchttisch.

Ausstattung: An Durchlichtvorlagen finden sich Halter für jede Vorlagengröße – von Kleinbild bis Großformat. Neben dem üblichen USB-2.0-Hi-Speed-Anschluss bietet der i700 eine Firewire-Schnittstelle. Außerdem liegt neben Adobe Photoshop Elements als Scansoftware Lasersoft Silverfast in der SE-Version bei. Weitere Varianten des Programms sind zu entsprechend höherem Preis wählbar. Gut: Der Scanner bietet Digital ICE zur Kratzer- und Staubentfernung.

Tempo: Digital ICE ging im Test stark zu Lasten der Geschwindigkeit, die auch sonst nur mäßig war. So dauerte das Digitalisieren eines Kleinbilddias gut 2 Minuten. Mit ICE erhöhte sich der Zeitbedarf auf nahezu 10 Minuten.

Qualität: Hier empfiehlt sich ausschließlich das Arbeiten mit Silverfast. Der hauseigene Scantreiber Scan Wizard verfälschte die Farben zu sehr.

Fazit: Ein langsamer Scanner, der gut auf die Scansoftware Silverfast abgestimmt ist, aber mit dem herstellereigenen Treiber wenig harmoniert.

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