Mega-Test: Pentium-4 "Prescott" vs. Extreme Edition mit 3,4 GHz vs. AMDs Athlon 64 3400+

Sonntag, 01.02.2004 | 21:01 von Michael Schmelzle
Heute feiert Intel die Premiere des brandneuen Pentium-4-Prozessors mit dem Codenamen Prescott. Beim Prescott hat Intel zahlreiche Details der CPU-Architektur verändert. Das wohl folgenschwerste: Im Vergleich zu allen bisherigen Pentium-4-CPUs hat Intel die Befehls-Pipeline von 20 auf 31 Stufen erhöht. PC-WELT hat den Prescott gegen AMDs Athlon 64 3400+ antreten lassen.
Heute feiert Intel die Premiere des brandneuen Pentium-4-Prozessors mit dem Codenamen Prescott. Beim Prescott hat Intel zahlreiche Details der CPU-Architektur verändert. Das wohl folgenschwerste: Im Vergleich zu allen bisherigen Pentium-4-CPUs hat Intel die Befehls-Pipeline von 20 auf 31 Stufen erhöht. Die Pipeline ist, vereinfacht gesagt, ein Fließband, auf das die CPU Rechenaufgaben ablegt. Ein langes Fließband hat den Vorteil, dass die CPU mit höherem Takt arbeitet, da mehr "Arbeiter" gleichzeitig ihre Aufgaben aufs Band werfen können. Der Nachteil: Hat nur ein "Arbeiter" seinen Job nicht richtig gemacht, müssen alle anderen Aufgaben, die mit dem Job verknüpft sind, erneut aufs Band. Je länger die Befehls-Pipeline, desto größer ist also die Wahrscheinlichkeit, dass die Rechenleistung pro Takt sinkt. Diese theoretische Betrachtung deckt sich mit unseren Testergebnissen. Denn der Prescott ist bei gleichem Takt oft nur einen Tick schneller und in einigen Tests sogar langsamer als sein Vorgänger "Northwood". Und das trotz doppelt so großem L1- und L2-Cache (16 respektive 1024 KB).

Sonntag, 01.02.2004 | 21:01 von Michael Schmelzle
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