09.07.2012, 10:00

Friedrich Stiemer

Medion Akoya P4210 D: Hard- und Software

Die 1-TB große Festplatte stellt wiederum Seagate und trägt die Modellbezeichnung ST1000DM003, die Medion schon im Akoya P5350 D verbaute. Die HDD arbeitet sie mit schnellen 7200 Umdrehungen pro Minute und kann einen 64 MB großen Pufferspeicher aufweisen. Die verfügbaren 931 GB verteilt Medion wieder auf zwei Partitionen: auf eine rund 880 GB große Boot-Partition (C:) und eine Recovery-Partition (D) mit rund 50 GB Kapazität.
Der DDR3-Arbeitsspeicher beläuft sich auf 4 GB, die sich auf jeweils zwei 2 GB-Speicherriegel aufteilen und somit im Dual-Channel-Modus arbeiten. Damit sind auch beide RAM-Module belegt, eine Nachrüstung kann nur erfolgen, wenn Sie die Riegel ersetzen. Hierbei handelt es sich auch um den gleichen Arbeitsspeicher aus den Vorgänger-Modellen: Die PC3-10700-Module weisen eine Taktfrequenz von 667 MHz auf, die Latenzzeiten betragen 9-9-9-24.
Beim Multi-Format-DVD-Brenner des Akoya P4210 D handelt es sich wieder um den TSSTcorp CDDVDW SH-216AB von Samsung. Angebunden ist das optische Laufwerk über SATA und beschreibt alle gängigen CD- und DVD-Formate, die Discs lassen sich aufgrund fehlender Lightscribe-Technik jedoch nicht beschriften.
 
Für die Soundausgabe beim Aldi-PC übernimmt auch wieder Realtek mit einem Onboard-HD-Audiochip, dieses Mal unterstützen die Schnittstellen auch ein 7.1-Soundsystem, da genügend Anschlüsse an der Rückseite bereit stehen - beim Vorgänger-Modell hat es über die anaolgen Buchsen nur für ein 5.1-System gereicht. Weiterhin befinden sich auf der Hauptplatine ein Gigabit-Netzwerkanschluss und ein 802.11n-WLAN-Chip von Realtek, um flott drahtlos zu funken.
 
Das Netzteil FSP350-60EMDN kommt wieder von der namensgebenden FSP Group aus Taiwan und leistet maximal 350 Watt. Davon entfallen maximal 300 Watt auf die zwei 12-Volt-Schienen, die 18 beziehungsweise 20 Ampere liefern. Für die 3,3-Volt-Schiene sind 15 sowie 21 Ampere vorgesehen und für das 5-Volt-Pendant 0,3 respektive 2,5 Ampere, die kombiniert für bis zu 103 Watt Nennleistung spezifiziert sind.

Software-Lieferumfang des Medion Akoya P4210 D: Gewohnt umfangreich

Der Lieferumfang ist gewohnt prall gefüllt mit allerhand Programmen und Tools - ob sie alle wirklich nützlich sind, muss jeder für sich entscheiden. Als Betriebssystem fällt Medions Wahl wieder auf Windows 7 Home Premium mit installierten Service Pack 1 in der 64-Bit-Variante - eine Recovery-DVD gibt es ebenfalls. Die andere Software und Treiber des Aldi-PCs befinden sich nicht nur auf der Treiber-DVD, sondern lassen sich auch auf der Recovery-Partition finden. Auf der gleichen Partition befindet sich auch bereits ein komplettes Backup des Betriebssystems zum Zeitpunkt der Auslieferung, um den Computer bei Software-Problemen schnell wieder zurückzusetzen.
Darüber hinaus ist die weitere Software schon fast üblich bei den Aldi-PCs: Die Sicherheitssuite Kaspersky Internet Security 2012 ist mit einer kostenlosen 90-Tage-Lizenz vorinstalliert. Im sogenannten Medion Mediapack 2 sind vier Vollversionen des Software-Herstellers Ashampoo:  Burning Studio, Photo Commander, Photo Optimizer und Snap. Für Büroaufgaben lässt sich Microsoft Office 2010 Starter nutzen, das aber nicht über alle Funktionen des Office-2010-Paketes verfügt. Zum Beispiel fehlen auch Powerpoint und Outlook. Für reinen Schriftverkehr reicht die Starter-Version aber aus.
Schnittstellen: Medion lässt sich nicht lumpen
Wie auch schon bei den Vorgänger-Modellen verfügt das Front-Panel an der Oberseite über USB 3.0, USB 2.0 und Audio-Buchsen. Für die externen Medion-Festplatten gibt es auch wieder den Datenhafen 3 um die Platten schnell und einfach anzuschließen. Andere externe Festplatten lassen sich leider nicht anstöpseln. Der Kartenleser liest und beschreibt alle gängigen Speicherkartenformate und kann außerdem noch eine eSATA-Schnittstelle vorweisen.
Die Grafikkarte bietet einmal HDMI, einmal DVI und einmal VGA. An der Rückseite gibt sich der Hersteller endlich wieder spendabler: Neben den Audio-Anschlüssen finden Sie zwei Mal USB 3, vier Mal USB 2 sowie einen HDMI- und VGA-Anschluss, da auch das Mainboard dank der APU über eine eigene Bildschirmausgabe verfügt. Darunter befinden sich noch zwei P/S2-Buchsen zum Anschließen einer Tastatur und Maus.
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