Aldi-Notebook
Medion Akoya P6816: Ausstattung, Bildschirm, Akkulaufzeit
Wie immer bei Aldi: Medion packt sehr viel Software aufs Medion Akoya P6816. Damit ist das Notebook sofort für Office und Multimedia einsatzbereit. Aber die vielen Programme machen den Laptop langsamer.
Die Festplatte ist 750 GB groß - das dürfen Sie in dieser Preisklasse auch erwarten. Wie bei den meisten Aldi-Notebooks ist aber die Software-Ausstattung überdurchschnittlich: Mit dem Laptops kommt ein Rundum-Paket, das keine Wünsche offen lässt - sofern Ihnen die installierten Programme zusagen. Für Multimedia gibt es Brenn-, Authoring- und DVD-Abspielprogramme von Cyberlink. Außerdem im Medion Media Pack 2 vier Programme von Ashampoo. Für Sicherheit soll eine 90-Tage-Version von Kaspersky Internet Security 2012 sorgen. Die Kehrseite dieser Software-Orgie: Viele dieser Programme starten automatisch mit Windows, wodurch sich der Startvorgang in die Länge zieht. Er dauert beim Medion Akoya P6816 happige 1,5 Minuten. Angesichts dieser Boot-Zeiten macht das Tool Fast Boot richtig Sinn: Damit starten Sie das Aldi-Notebook in rund 10 Sekunden in eine Linux-Umgebung, in der Sie im Internet surfen, per VLC Videos schauen oder über Facebook Status-Meldungen abgeben können.
Mit dabei: DVB-T-Stick, Fernbedienung und Recovery-DVD
Beim Akoya P6816 legt Medion auch mehr in den Karton als bei den letzten Aldi-Notebooks: Sie finden beispielsweise einen DVB-T-Stick samt Stabantenne sowie eine Fernbedienung mit Batterien. Auch Kleinigkeiten wie ein gedrucktes Handbuch, eine Wiederherstellungs-DVD für Windows und eine Software-DVD sind dabei. Fast alle Notebook-Hersteller sparen sich das inzwischen.
Bei der Netzwerk-Ausstattung gibt es nichts zu mäkeln: Das Aldi-Notebook hat Gigabit-LAN an Bord ebenso wie 11n-WLAN mit maximal 300 MBit/s (2x2) und das aktuelle Bluetooth 4.0. Auch bei den Peripherie-Anschlüssen ist das Akoya P6816 gut bestückt mit einem VGA- für alte und einem HDMI-Ausgang für neue Monitore, Kartenleser und je zwei USB-2.0- und USB-3.0-Ports.
Wo das Aldi-Notebook enttäuscht
Leistung und Ausstattung stimmen - gibt's also nichts zu kritteln am neuen Aldi-Notebook? Doch - denn irgendwo muss Medion ja sparen, um den günstigen Preis zu erreichen. Ein Schwachpunkt ist der Bildschirm: Das 15,6-Zoll-Display zeigt die übliche Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Es ist zwar entspiegelt, aber nicht besonders hell: Die mittlere Leuchtdichte liegt bei 167 cd/qm. Außerdem erreicht der Kontrast nur mäßige 301:1. Zum Arbeiten ist das für drinnen ganz in Ordnung. Allerdings wirken Fotos und Filme etwas fad auf dem Akoya-Bildschirm. Selbst in dieser Preisklasse sind inzwischen Bildschirme mit mehr als 200 cd/qm eigentlich Standard.
| BILDSCHIRM | Medion Akoya P6816 (Note: 4,13) |
|---|---|
| Größe | 39,5 Zentimeter / 15.6 Zoll (matt) |
| Auflösung | 1366 x 768 Bildpunkte |
| Punktedichte | 100 dpi |
| Helligkeit | 167 cd/m² |
| Helligkeitsverteilung | 76% |
| Kontrast | 301:1 |
Im Akkubetrieb deckelt Medion die maximale Helligkeit bei 112 cd/qm: Nur wenn Sie das Energieschema "Höchstleistung" aktivieren, leuchtet es genauso hell wie am Netzstrom. Deshalb sind Sie mit dem Medion-Notebook eigentlich nur in den eigenen vier Wänden mobil. Auch das Gewicht von knapp 2,6 Kilogramm sowie die durchschnittliche Akkulaufzeit von knapp 4,5 Stunden qualifiziert das Akoya P6812 nicht für den Einsatz unterwegs.
| MOBILITÄT | Medion Akoya P6816 (Note: 3,87) |
|---|---|
| Akkulaufzeit | 4:23 Stunden |
| Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil | 2,58 / 0,74 Kilogramm |
Tastatur, Lautstärke, Wärmeentwicklung
Nicht überdurchschnittlich schneidet das Aldi-Notebook auch beim Test von Tastatur und Touchpad ab: Das Schreibbrett gibt beim Tippen zwar kaum nach. Der flache Hub und die prallende Leertaste machen aber keinen Spaß, wenn Sie viel am Notebook tippen müssen. Das Touchpad versteht Zwei-Finger-Gesten, mit denen Sie beispielsweise Fotos zoomen oder drehen können: die setzt es allerdings nur stockend um. Ansonsten geht der Bedienkomfort in Ordnung: Der Mauszeiger lässt sich ziemlich präzise steuern und positionieren, die Touchpad-Tasten nerven allerdings mit einem sehr harten Druckpunkt.
Bei Lautstärke und Wärmeentwicklung fällt das Aldi-Notebook weder positiv noch negativ aus dem Rahmen: Der Lüfter dreht zwar unter Last auf bis zu 2 Sone auf. Das stört aber nur, wenn Sie das Notebook längere Zeit unter Last haben. Ansonsten werkelt er mit rund 0,5 Sone ziemlich unscheinbar. Mit knapp 45 Grad erwärmt sich das Akoya P6816 außerdem nicht übermäßig: So können Sie es auch problemlos länger auf den Oberschenkeln positionieren.
| UMWELT UND GESUNDHEIT | Medion Akoya P6816 (Note: 2,63) |
|---|---|
| Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last | 0,5 / 2,0 Sone |
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05.07.12
was ich anderweitig schon darlegte, möchte ich auch hier anmerken:
[B]Bildschirm[/B]:
Gegenüber dem AKOYA P7812 mit 1600x900 ist der jetzige Bildschirm sehr dürftig.
[B]HDD[/B]:
Auch die Festplatte fällt mit 750 GB statt 1.000 GB recht mager aus,
was aber wohl den gegenwärtig hohen HDD-Preisen zu verdanken ist.
[B]RAM[/B]:
Nur 4 GB RAM bei einem 64bit-Windows 7 ist purer Geiz zugunsten des Profits.
Der AKOYA P7812 wurde mit 8 GB RAM ausgeliefert.
[B]DVB[/B]-T:
Dem jetzt beigefügten DVB-T von MEDION sollte das
viel bessere DVB-T von Terratec vorzuziehen sein.
An einigen wichtigen Stellen zeigt das jetzige Modell Schwächen.
Einziger Trost: Der exzellente Prozessor.
Für den normalen Alltag nicht notwendig und reine Verschwendung,
für den Videoschnitt allerdings eine Wohltat.
Die üppigere Extragrafik kommt auch nur den Gamern zugute.
Vielleicht sind die Gamer nun aber auch maßgebend.
Man hat ja sonst nichts, falls man keine Arbeit mehr hat...
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06.07.12
Na dann:
Zitat: consulting
Was soll das?
Ich hab 'ne 400er HD im Stand-PC, die ist noch lange nicht voll.
Zitat: consulting
Welche Anwendubg lastet 8GB RAM aus (Screenshot des Taskmanagers bitte).
Zitat: consulting Videoschnitt mit dem Notebook, ... man gönnt sich ja sonst keine Freizeit. :D
Zitat: consultingEin etwas hochnäsige Einstellung.
Warte, bis das Amt vor der Tür steht.
Oder umgekehrt.
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06.07.12
[IMG]http://img593.imageshack.us/img593/271/06072012195504.png[/IMG]
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06.07.12
Ich schrieb was vom Taskmanager ... .
Nicht irgendetwas undefinierbares. ;)
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07.07.12
Bei dem Namen weiss man schon, dass für Vernünftiges keine Grundlage gegeben ist.
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07.07.12
Für den Videoschnitt ist der Prozessor absolut nebensächlich, denn der hat dabei praktisch nichts zu tun (die richtige Software vorausgesetzt).
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07.07.12
Was soll der Taskmanager für Vorteile bringen?
Ich sehe, dass mehr als 10 GB Ram belegt sind.
Dabei ist es völlig egal ob von nur einer Anwendung oder von vielen einzelnen.
Du kannst dir auch ganz sicher vorstellen, wie's mit der Rechner-Performance aussehen würde, wenn ich nur 4 GB Ram verbaut hätte. ;)
http://addgadgets.com/all_cpu_meter/
Im Übrigen: Wie sollen für Anwendungen 8 GB RAM zur Verfügung stehen, wenn 8 GB verbaut sind?
Braucht das OS keinen Hauptspeicher?
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