Test: Medion Akoya P6624 (MD98390)

Test: Medion Akoya P6624 (MD98390)

28.10.2010 | 11:00 Uhr | Thomas Rau

Auf den ersten Blick ist das Aldi-Notebook Medion Akoya P6624 ein echter Hammer: Randvoll mit aktueller Technik, und trotzdem günstig. Der PC-WELT-Test zeigt, ob und wo Medion an der Sparschraube gedreht hat.

Ein Notebook mit 15,6-Zoll-Bildschirm für 699 Euro haut keinen mehr vom Hocker. Wenn es USB 3.0 mitbringt, aber schon. Der schnelle Anschluss für externe Festplatten war bisher nur in deutlich teureren Notebooks zu finden.

Auch sonst lässt sich Medion beim Akoya P6624 nicht lumpen: Die Festplatte ist 640 GB groß, die eingebaute Grafikkarte von Nvidia unterstützt Spiele mit DirectX-11-Effekten. Im Karton liegt außerdem ein DVB-T-Empfänger samt Fernbedienung: Somit kann man am Medion Akoya P6624 auch TV schauen.

Medion Akoya P6624 (MD98390)

Wie immer bei Aldi-Notebooks rundet eine großzügige Software-Ausstattung das Hardware-Angebot ab: Mit der Cyberlink Media Suite beispielsweise sind Programme zum Brennen und Erstellen von DVDs sowie zum Umwandeln von Videos vor-installiert. Außerdem ist eine 90-Tage-Version der Sicherheits-Software Bullguard Internet Security dabei. Als Office-Paket gibt es Microsoft Office 2010 Starter. Medion installiert auf dem Akoya P6624 die 32-Bit-Version von Windows 7 Home Premium: Damit stehen Programmen nur 3,2 GB von eingebauten 4 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Das gesamte RAM lässt sich mit der 64-Bit-Version nutzen, die Medion wie die 32-Bit-Version auf einer Wiederherstellungs-DVD beilegt.

Das Kunststoffgehäuse des Medion Akoya P6624 ist recht ordentlich verarbeitet, aber kein Augenschmaus: Den Deckel hat Medion mit silberfarbenem Glanzlack versehen, die Handablage ist in mattem Schwarz gehalten. Trotzdem sind Fingerabdrücke störend deutlich sichtbar.

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