Aldi bietet mit dem Medion Akoya 5330 D erstmals seit langem wieder einen Rechner mit einem wirklich attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis an. Der Weihnachts-Akoya präsentierte sich im Test als starker Allround-PC: Das Medion-Modell ist gleichermaßen für den Office- und Multimedia-Einsatz, aber auch für aktuelle Spiele geeignet.
Sind die Spiele nicht übermäßig anspruchsvoll wie etwa Anno 2070, liefert die Grafikkarte bis zu einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten selbst bei hohen Qualitätseinstellungen in der Regel noch flüssige Bildwiederholraten. Zu den positiven Eigenschaften des Aldi-PCs gehört auch die meist energieeffiziente Arbeitsweise des Rechners, die 3 Jahre lange Garantiezeit und das gewohnt umfangreiche Software-Paket.
Perfekt ist der Aldi-PC nicht. Negativ zu Buche schlagen die eingeschränkten Aufrüstmöglichkeiten und die etwas zu knapp bemessenen Schnittstellen - insbesondere bei den Audio-Ausgängen hat Medion an der falschen Stelle gespart. Zudem ist das Betriebsgeräusch des PCs unter Last deutlich hörbar und kann sich bei empfindlichen Ohren schon störend bemerkbar machen. Auch saugt der Aldi-PC bei 3D-Spielen etwas zu viel Strom aus dem Netzteil.
Ebenfalls für 549 Euro bietet Saturn einen Desktop-PC an. Der Acer Aspire x3990 i5-2320/4GB/1TB setzt auf den gleichen Prozessor Intel Core i5-2320, dem ebenfalls vier GB DDR3-Speicher zur Seite stehen. Weitere Gemeinsamkeiten sind der DVD-Brenner, WLAN, Kartenleser und vorinstalliertes Windows 7 Home Premium 64 Bit. Allerdings fehlt dem Aspire-Modell USB 3.0, die Grafikkarte mit dem Nvidia-Chip Geforce GT530 ist deutlich schwächer und die Festplatte hat mit einem Terabyte nur halb so viel Kapazität. So gesehen ist das Saturn-Angebot keine Alternative - aber ein weiterer Beleg für das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis des Aldi-PCs.
Für rund 280 Euro (ohne Betriebssystem) bekommen Sie mit dem Zotac Zbox Nano AD10 Plus einen schicken Mini-PC, der sich gleichermaßen als Medien-Abspielzentrale für Musik und Filme, Büro-PC und Surf-Station eignet - inklusive moderner Schnittstellen wie Display-Port, USB 3.0, n-WLAN und Bluetooth. Auch an den Bedienkomfort hat Zotac gedacht und rüstet die Zbox mit Infrarot-Empfänger und Fernbedienung aus. Für Einsatzgebiete wie Videobearbeitung und Transcodierung ist der Zotac-PC nicht geeignet. Das gilt auch für grafisch anspruchsvolle Spiele. Dafür ist die Zbox aber auch nicht gedacht.
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01.12.11
Noch ein Tipp für Käufer des Aldi-PCs: Neben der nützlichen Software haben Medion und Aldi noch zahlreiche "Dienste" und Tools vorinstalliert, die mit Registierungs- und Update-Meldungen nerven und die Festplatte nicht zur Ruhe kommen lassen.
Sie sollten deshalb über "Systemsteuerung, Programme deinstallieren" konsequent alle Anwendungen von der Festplatte putzen, die Sie nicht benötigen. Oder noch besser: Installieren Sie das Betriebssystem komplett neu. Dabei können Sie dann auch gleich die riesige Boot-Partition in mehrere kleine Einheiten zerlegen.
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01.12.11
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01.12.11
Ich empfehle dazu Tools wie: http://www.pcwelt.de/downloads/Tuning-Tool-PC-Decrapifier-580619.html
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01.12.11
Das reinste Chaos ist entstanden. Verstümmelte Uninstall-Einträge , Adobe Air ließ sich nicht entfernen, usw.
Nach einem System-Recovery half nur eine manuelle Deinstallation bei den meisten Craps sauber weiter.
Kann aber auch ein Einzelfall gewesen sein.
Am besten ist immer noch plattmachen und ein Windows(Retail) Setup durchführen mit Image-Backup.
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01.12.11
Trotzdem bin ich immer wieder erfreut, wenn ein Besitzer einer Vorinstallation nach Jahren hier im Forum anfragt, dann doch Neuaufsetzen soll und für ihn eine Welt zusammenbricht. Keine Recovery-Medien erstellt, keine Sicherungen gemacht und keine Ahnung, aber TuneUp und dicke Security Suiten installiert und dann auch noch wütende Reaktionen und Unverständnis, da man ihm keine genehme Lösungen gratis bieten kann.
@mike_kilo
Glückwunsch zum 12k Beitrag. ;)
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02.12.11
Antwort: Prinzipiell schon, allerdings nicht im Aldi-PC, da auf der MSI-Hauptplatine keine Bildschirm-Anschlüsse ausgeführt sind.
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02.12.11
Jemand, der sich seinen PC selbst zusammenstellt, hat darauf Einfluss.
Sollte mal die gesteckte Grafikkarte kaputt gehen, hat man meist nicht direkt Ersatz und muss sich den erst besorgen. Solange kann man dann die interne Grafik nutzen. Beim Medion ist die Möglichkeit verbaut und man steht sprichwörtlich im Dunkeln.
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03.12.11
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