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Ab 29.01. bei Aldi Nord

Aldi-Notebook Medion Akoya E7416 im Test

23.01.2015 | 11:00 Uhr |

Ab 29.Januar bei Aldi Nord - schon jetzt bei PC-WELT im Test: Das Medion Akoya E7416 mit einem Core-Prozessor der fünften Generation.

Aldi als Early Adopter: Discounter-Notebooks haben nicht den Ruf, mit brandneuer Technik aufzuwarten. Das ist beim aktuellen Aldi-Notebook, dem Medion Akoya E7416, anders: Es arbeitet mit einem Core i5 aus Intels fünfter Core-Generation Broadwell. Das große Akoya mit 17,3-Zoll-Bildschirm positioniert Medion als günstigen Allrounder mit ordentlicher Ausstattung.

Wie das neue Aldi-Notebook von außen und innen aussieht und wie Sie den Akku ausbauen können, erfahren Sie in der Bildergalerie .

Broadwell an Bord

Medion hat dem 17,3-Zoll-Notebook einen Core i5-5200U spendiert: Er arbeitet standardmäßig mit einer Taktrate von 2,2 GHz, die er im Turbo-Modus kurzzeitig auf 2,5 GHz (bei zwei aktiven Kernen) beziehungsweise 2,7 GHz (bei einem aktiven Kern) hochschrauben kann. Der Dual-Core-Prozessor unterstützt Hyper-Threading und ist in Intels neuem 14-Nanometer-Verfahren gefertigt. Gegenüber den Vorgängern auf Haswell-Basis, etwa dem Core i5-4210U, bleibt die maximale Leistungsaufnahme mit 15 Watt identisch, auf die die Notebook-Hersteller das Kühlsystem anpassen müssen.

Als einer der ersten Hersteller bringt Medion ein Notebook
mit Intels neuem Broadwell-Prozessor: Im Akoya E7416 steckt der
Core i5-5200U
Vergrößern Als einer der ersten Hersteller bringt Medion ein Notebook mit Intels neuem Broadwell-Prozessor: Im Akoya E7416 steckt der Core i5-5200U

Der neue Broadwell-Prozessor kostet für die Notebook-Hersteller mit 281 Dollar genauso viel wie ein Core i5-4210U. Er hat einen höheren Standardtakt, im Turbo-Boost-Modus sind die Taktraten aber identisch. Dementsprechend liegt bei sehr prozessorlastigen Tests sein Tempo-Vorsprung bei neun bis 15 Prozent. Im Office-Einsatz arbeitet das Akoya E7416 gegenüber ähnlich ausgestatteten Haswell-Notebooks rund 20 Prozent schneller und liegt nur knapp hinter Haswell-Notebooks mit Core i7.

Bei einem Notebook kommt es aber aufs Gesamtsystem an: Und ein Core-i5-Notebook mit einer Hybrid-Festplatte oder gar einer SSD überholt den Broadwell-Laptop von Aldi locker. Allerdings werden Sie diese Ausstattung nicht zum Preis von 499 Euro bekommen. Damit unterbietet Aldi sogar die meisten 17-Zoll-Notebooks mit Haswell-i5. Nur große Notebooks mit Core i3 sind günstiger.

Auch unter Dauerlast bleibt der Lüfter ziemlich leise. Das Notebook erwärmt sich nur geringfügig: Am Lüfterauslass liegt mit knapp über 40 Grad die höchste Temperatur an, auf der Oberseite wird es nicht wärmer als 34 Grad. Trotzdem arbeitet das Kühlsystem effizient: Der Core i5-5200U kann selbst über eine längere Zeit seinen Turbo-Takt halten und muss nicht zurückschalten, weil es ihm zu heiß wird.

3D-Leistung: Kaum besser mit Broadwell

Der neue Broadwell-Prozessor besitzt auch einen verbesserten Grafikkern - den Intel HD Graphics 5500. Doch damit wird das Akoya E7416 noch lange nicht zum Spiele-Notebook: Das Tempo-Plus gegenüber der HD Graphics 4400 des Core i5 liegt im 3D Mark 11 bei unter zehn Prozent. Je aktueller der Benchmark, desto mehr schmilzt der Vorsprung: In den 3D-Mark-Tests Cloud Gate und Skydiver liegen HD Graphics 5500 und 4400 praktisch gleichauf. Damit kommt die Intel-Grafik zwar auf das Niveau von Einsteiger-GPUs wie der Radeon R5 M230. Aktuelle oder effektreiche Spiele laufen damit aber nicht flüssig. Für ältere Spiele wie Fifa 14 oder die Sims 4 genügt die Leistung.

11ac-WLAN: Schneller Funk im Aldi-Notebook

Technisch auf aktuellem Stand ist das Aldi-Notebook beim WLAN: Es arbeitet mit dem 11ac-Modul Wireless-AC 3160 von Intel. Damit kann das Akoya E7416 auf beiden Frequenzbändern 2,4 und 5 GHz funken und theoretisch bis zu 433 MBit/s erzielen (1x1). Auch per Kabel kommen Sie schnell mit dem Notebook ins Netz - und zwar mit Gigabit-Tempo.

Bei der Festplatte setzt Medion auf eine Standard-Platte von Hitachi, die Travelstar Z5K500. Die 500 GB große Platte ist per SATA-6Gb/s angeschlossen, ihr Tempo liegt auf dem für Standard-Notebook-Festplatten üblichen Niveau. Sie lässt sich im Bios-Setup per Password absichern.

Ordentliches Display mit Standard-Auflösung

Das 17,3 Zoll große Display besitzt eine entspiegelte Oberfläche. Seine Auflösung beträgt 1600 x 900. Die Helligkeit liegt im Mittel bei 226 cd/qm - für diese Preisklasse geht das absolut in Ordnung. Ebenfalls positiv: Das Display ist sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Aber wenn Sie schräg von oben oder unten auf den Bildschirm schauen, verändern sich Farben und Kontrast sichtbar: Sie sollten also das Display im richtigen Winkel einstellen und nicht davor herumzappeln. Auch bei Draufsicht von der Seite leidet der Bildeindruck, aber nicht so stark.

Viele Anschlüsse, viel Software

Passend für ein großes Schreibtisch-Notebook ist das Medion Akoya E7416 gut mit Schnittstellen gerüstet: Links sitzen zwei USB-3.0-Ports, rechts zwei USB-Anschlüsse im 2.0-Standard - jeweils gut erreichbar vorne an der Seite. Externe Displays können Sie per VGA und HDMI anschließen. Vorne befindet sich der Einschub für eine SD-Karte. Rechts eingebaut ist der DVD-Brenner von TSST. Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 in der 64-Bit-Version zum Einsatz. Wie immer bei Aldi-Notebooks, spart Medion nicht an vor-installierter Software: Im Medion MediaPack bekommen Sie vier Multimedia-Programme von Ashampoo. Ein Brenn- und DVD-Paket steuert Cyberlink bei. Der Desktop-Bildschirm ist vollgepflastert mit Verknüpfungen zu Aldi- und Medion-Angeboten. Den Virenschutz von McAfee sowie Office 365 gibt es nur als zeitbegrenzte Test-Versionen.

Außerdem dürfen Käufer des Akoya E7416 den Service Schufa-Identsafe 100 Tage kostenlos testen. Dieser Dienst der Kreditauskunftei soll vertrauliche Daten im Netz schützen: Sie übermitteln Daten wie Kreditkartennummer, Mailadresse oder andere persönliche Daten an den Dienstleister. Wenn sie unerlaubt im Netz auftauchen, werden Sie per SMS oder E-Mail benachrichtigt. Nach dem Testzeitraum kostet Identsafe 40 Euro im Jahr.

Schlank und ausdauernd für ein großes Notebook

Mit einem Gewicht von 2,72 Kilogramm und einer Bauhöhe von maximal 28 Millimetern kommt das Aldi-Notebook recht leicht und schlank für ein 17-Zoll-Notebook daher. Trotzdem ist es natürlich ein klassischer Schreibtisch-Laptop. Das unterstreicht auch die Akkulaufzeit: Beim WLAN-Surfen schafft das Akoya E7416 5:15 Stunden. Das geht in Ordnung, denn der Akku ist mit 43,5 Wattstunden Kapazität nicht besonders groß. Die Leistungsaufnahme liegt bei knapp über acht Watt. Damit verbraucht das Broadwell-Notebook etwas weniger als ein ähnlich ausgestatteter Laptop mit Haswell-CPU.

Trotz des großen Gehäuses sind die Tasten auf dem Akoya E7416 etwas schmaler als bei anderen Notebooks. Noch enger liegen die Tasten des Ziffernblocks auf der rechten Seite zusammen. Die Druckrückmeldung fällt ordentlich aus. Allerdings gibt die Tastatur beim Tippen in der obersten und untersten Tastenzeile spürbar nach, die Tasten klappern. Das Touchpad ist angenehm griffig, die integrierten Maustasten haben einen sehr klaren Druckpunkt. Für Schreibarbeiten gibt es sicher bessere Laptops - aber auch deutlich schlechtere.

Wie immer ein Pluspunkt der Aldi-Notebooks: Auf das Medion Akoya E7416 bekommen Sie drei Jahre Garantie vom Hersteller. Die Konkurrenz bietet meist nur ein Jahr.

Aldi-Notebook Medion Akoya E7416 im Test: Fazit

Eigentlich ist der neue Broadwell-Prozessor kein Kaufgrund für das Akoya E7416: Sein Tempoplus bei CPU- und Grafikleistung gegenüber dem Haswell-Vorgänger ist schmal. Immerhin arbeitet er etwas sparsamer. Wenn Sie ihn allerdings wie beim Aldi-Notebook sozusagen ohne Aufpreis bekommen, weil ähnlich ausgestattete Haswell-Notebooks nicht günstiger sind, nimmt man die aktuelle Technik gerne mit.

Im Test leistet sich das Medion Akoya E7416 keine großen Schwächen: Die Ausstattung überzeugt, Bildschirm und Akkulaufzeit sind ordentlich. Zum Preis von 499 Euro spricht nichts gegen das Aldi-Notebook, wenn Sie einen Schreibtisch-Laptop mit großem Bildschirm, vielen Anschlüssen und aktueller Technik suchen, denn sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend.

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Medion Akoya E7416

Testnote

2,68 (befriedigend)

Preis-Leistung

sehr preiswert

Geschwindigkeit (25 %)

3,01

Ausstattung (20 %)

2,54

Bildschirm (20 %)

2,64

Mobilität (20 %)

3,32

Tastatur (5 %)

1,64

Umwelt und Gesundheit (5 %)

1,88

Service (5 %)

1,07

GESCHWINDIGKEIT

Medion Akoya E7416 

Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

62 Punkte (von 100)

Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

74 Punkte (von 100)

Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

27 Punkte (von 100)

BILDSCHIRM

Medion Akoya E7416

Größe

43,8 Zentimeter / 17.3 Zoll

Auflösung

1600 x 900 Bildpunkte

Punktedichte

106 dpi

Helligkeit

226 cd/m²

Helligkeitsverteilung

89 %

Kontrast

135:1

Entspiegelung

hervorragend

MOBILITÄT

Medion Akoya E7416 (Note: )

Akkulaufzeit

5:15 Stunden

Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil

2,72 / 0,36 Kilogramm

UMWELT UND GESUNDHEIT

Medion Akoya E7416

Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last

0,2 / 0,6 Sone

DIE TECHNISCHEN DATEN

Medion Akoya E7416

Prozessor (Taktrate)

Intel Core i5-5200U (2,20 GHz)

verfügbarer Arbeitsspeicher (eingebauter Arbeitsspeicher), Typ

4014 MB (4096 MB), DDR3-1600

Grafikchip (Grafikspeicher)

Intel HD Graphics 5500 (1 GB (max., vom Arbeitsspeicher)

Bildschirm: Diagonale, Auflösung, Typ

17.3 Zoll (43.8 Zentimeter), 1600 x 900, Matt

Festplatte

465 GB (nutzbar)

optisches Laufwerk

TSST SU-208GB (DVD-Brenner)

Betriebssystem

Windows 8.1 (64 Bit)

LAN

Gigabit-Ethernet

WLAN

802.11ac (1x1)

Bluetooth

Bluetooth 4.0

Schnittstellen Peripherie

2x USB 2.0 (rechts), 2x USB 3.0 (links), 1x Kartenleser (vorne, SD-Karte), 1x LAN (links)

Schnittstellen Video

1x VGA (links), 1x HDMI (links), 1x Webcam

Schnittstellen Audio

kombinierter Audioausgang/Audioeingang (analog, rechts)

ALLGEMEINE DATEN

Medion Akoya E7416

Internetadresse von Medion

www.medion.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Straßenpreis)

499 Euro / 499 Euro

Technische Hotline

0900/1633466

Garantiedauer

36 Monate

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