Aldi-Notebook für 499 Euro
Medion Akoya E5218: Ausstattung und Tastatur
Für den Einsatz im kabellosen Netzwerk unterstützt das neue Aldi-Notebook WLAN nach dem aktuellen Standard 802.11n. Bluetooth hat das Medion Akoya E5218 nicht. Aber per Kabel ist man mit Top-Tempo unterwegs, denn das Aldi-Notebook bringt einen Gigabit-LAN-Anschluss mit - in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.
Bei den Schnittstellen vermissten wir einen e-SATA-Anschluss: Schnelle externe Festplatten kann man also am Medion Akoya E5218 nicht direkt betreiben. E-SATA lässt sich aber über eine Expresscard nachrüsten - ein passender Steckplatz sitzt an der linken Seite des Aldi-Notebooks. Das Medion Akoya E5218 bringt vier USB-Ports mit. Allerdings liegen je zwei Anschlüsse übereinander - ein dicker USB-Stick verdeckt dann die zweite Buchse. Hier behilft man sich mit einem USB-Verlängerungskabel.
Ansonsten bekommt man beim Medion Akoya E5218 das Standard-Programm aktueller Notebooks: Zum Beispiel HDMI und VGA für den Anschluss eines externen Monitors, einen Kartenleser und zwei Audiobuchsen.
Die Tastatur des Medion Akoya E5218 besitzt einen dreispaltigen Ziffernblock. Außerdem sind die Cursortasten abgesetzt, was vor allem Blindtipper zu schätzen wissen. Im Test nervte die Tastatur aber: Vor allem rechts federte sie beim Tippen spürbar, weil sie nicht stabil eingebaut war. Besonders die prallende Eingabetaste machte das Tippen auf dem Medion Akoya E5218 unangenehm. Zwar kann man die Wackel-Tastatur recht einfach reparieren: Lösen Sie die Tastatur auf der rechten Seite, indem Sie die zwei Haltenasen oben etwas anheben. Dann schieben Sie ein dickeres Blatt Papier unter die Tastatur, damit sie stabil aufliegt. Doch selbst bei günstigen Notebooks sollten solche Probleme nicht vorkommen.


