1243961

Media-Center im Vergleich

18.03.2005 | 10:49 Uhr |

NEUER STAR - Auf den folgenden Seiten dreht sich alles um den neuen Star im Wohnzimmer: Media-Center-Systeme. Solche Rechner, die vorzugsweise unter Windows laufen, wollen klassische AV-Geräte wie Videorecorder und DVD-Player beerben. Und so nebenbei öffnen sie das Tor zu neuen, faszinierenden Anwendungen, etwa Internet-Radio, Online-Videotheken und hochauflösendem digitalem Fernsehen.

Wer im Wohnzimmer Fernsehsendungen, Filme, Digitalfotos und Musik genießen möchte, benötigt dazu einen ganzen Gerätepark: einen Fernseher, ein Heimkinosystem mit Surround-Sound, dazu einen DVD-Player oder -Recorder, um Sendungen aufzuzeichnen. Hinzu kommen die klassische Hi-Fi-Anlage für Musik-CDs sowie den Empfang von Radiosendungen - und am besten noch ein Abspielgerät für Musikdateien in den Formaten MP3, Windows Media Audio oder Atrac. Wer die Ausgabe nicht scheut, ist sogar in der Lage, Fotos und Filme mit Hilfe eines Videoprojektors an die Wand zu werfen - mit einer Bilddiagonale von bis zu sieben Metern.

Kein Wunder, dass in so manchem Musik- und Film-Fan der Wunsch nach einem Allround-Genie wach wird: warum nicht den ganzen Wirrwarr samt Kabelsalat ausrangieren und stattdessen ein zentrales Multimedia-Gerät anschaffen? In diesem lagern dann Bilder, Filme oder Musikdateien in allen Varianten. Da immer mehr Inhalte in digitaler Form vorliegen, ist das durchaus machbar: Fotos liefert die Digitalkamera, Songs kommen als MP3- oder WMA-Files aus dem Internet oder werden von einer CD gerippt, Filme liegen auf DVDs vor, und künftig wird auch das Fernsehen in digitaler Form frei Haus geliefert, etwa über DVB-T (terrestrisch) oder DVB-S (Satellit).

"Natürlich, so ein Universalgerät haben wir", sagen die Anbieter von PCs im Verein mit Software-Firmen wie Microsoft, Pinnacle oder Intervideo. Ihr Rezept: Man nehme einen schnellen Rechner mit großer Festplatte, bestücke ihn mit TV-Karten und AV-Anschlüssen, verpasse ihm ein schickes Äußeres und spiele eine Media-Center-Software auf - fertig ist die digitale Medienzentrale.

Die Bedienung orientiert sich an der konventioneller AV-Geräte. Alle Media-Center-Systeme lassen sich mit einer Fernbedienung steuern. Allerdings verschwinden Tastatur und Maus nicht völlig. Denn das Installieren von Programmen, die Wartung des Rechners und andere Steuerfunktionen lassen sich nur mit den Tools bewerkstelligen, die von einem normalen PC her bekannt sind.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1243961