Maxfield G-Flash Metal 1 GB

Montag, 13.02.2006 | 14:00 von Christian Helmiss
Ein MP3-Player aus Metall? Nein, er hat nur eine dünne Metallhaut. Das Beste an dem Player sind die mitgelieferten Ohrhörer von Sennheiser. Was der Player selbst taugt, lesen Sie hier.

Testbericht

Handhabung: Trotz des Metallblechs, das auf einen Plastikkörper aufgebracht ist, ist der Player angenehm leicht und liegt gut in der Hand. Das Transfertempo war mit 1,1 MB/s okay und das logisch aufgebaute Menü auf dem OLED-Display trotz seiner winzigen Größe noch einigermaßen gut zu entziffern. Die Bedienung ging intuitiv. Ein Spezial-USB-Kabel ist nicht nötig, der Player verfügt über einen normalen USB-Stecker.
Ausstattung: 1 GB ist bei Flash-MP3-Playern schon recht viel - die meisten Modelle kommen mit 256 und 512 MB daher, während Apples Ipod Nano zwei oder vier GB Kapazität bieten. Gut gefallen hat uns der Lieferumfang, denn ein Etui sowie ein normales, 102 Zentimeter langes, USB-Verlängerunskabel sind enthalten. Als Dreingabe erhalten Sie noch das Album Libra von Tony Braxton, gespeichert auf dem Player.
Klang: Der Klang erzeugte keine langen Gesichter, aber auch keine Glücksgefühle, denn es fehlte etwas an Transparenz und Volumen. Das Messgerät bescheinigte dem Player nur mittelmäßige Audioqualität, denn im Bass verlor der Player 1 dB und im Hochtonbereich 2 dB an Kraft. Richtig klasse sind hingegen die mitgelieferten Ohrhörer, die von Sennheiser stammen und MX 400 heißen, nicht wie auf der Verpackung beschrieben MX 300.

Fazit: Der Plastik-Player mit Metallhaut ist etwas teuer - gerade wenn man bedenkt, dass keine Radio- und Videofunktionen integriert sind. Auch sein Klang haut nicht vom Hocker. Gut gefallen haben uns die mitgelieferten Sennheiser-Ohrhörer.

Montag, 13.02.2006 | 14:00 von Christian Helmiss
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