08.02.2012, 08:05

Test - Das meint das Web

Razer DeathAdder (3500 DPI) Produkteinschätzung

Razer DeathAdder (3500 DPI) ©Razer

Die Razer DeathAdder 3500 DPI genießt unter Spielern einen fast schon legendären Ruf - so wie viele andere Produkte aus dem Hause Razer. Die Konkurrenten hören auf illustre Namen wie Logitech G700 und können diesem aggressiven Nager dennoch nicht ganz das Wasser reichen.
Wie der Name schon sagt stellt die Razer DeathAdder 3500 DPI eine Auflösung von maximal 3.500 DPI zur Verfügung. Sie kommt mit einer umfangreichen Tuning-Software in die Hände der Käufer, in der jeder Taste Makros zugewiesen und Feinheiten der Maus reguliert werden können. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei angemessenen 59€.

Vorteile der Razer DeathAdder 3500 DPI

Die Vorteile dieser ausschließlich auf den Gaming-Sektor ausgelegten Maus liegen eindeutig in der umfangreichen Anpassungsfähigkeit an die Fähigkeiten des Spielers, der die Maus bedient - und diese Einstellungsmöglichkeiten gehen weit über das hinaus, was üblicherweise bei Mäusen erreicht werden kann. Wer mag, darf die Empfindlichkeit der X- und Y-Achse separat regeln, die Abtastrate des Lasers kann bis hin zu 1.000 Hertz feinjustiert und die Auflösung auf maximal 3.500 DPI hochgeschraubt werden.
Der Käufer merkt schnell: Die Razer DeathAdder ist keine Maus für den Office-Gebrauch. In Spielen äußern sich die Qualitäten der Maus so, dass extrem präzise und gleichzeitig schnelle Bewegungen möglich werden, die normale Büromäuse aufgrund der niedrigen Abtastrate nicht schaffen können. Das erfordert eine gewisse Eingewöhnungsphase, doch viele Spieler, die mit dieser Maus erst einmal warm geworden sind, schwören nach wie vor auf die Modelle aus dem Hause Razer. Ebenfalls löblich: Die Maus ist sogar in einer ergonomisch angepassten Version für Linkshänder erhältlich.
Nachteile der Razer DeathAdder 3500 DPI
Im Vergleich zu vielen anderen (Spieler-)Mäusen ist die DeathAdder sehr groß und eindeutig für männliche Hände konzipiert worden - das muss nicht jedem Nutzer gefallen. Außerdem liegt das Handgelenk bei der Nutzung der Maus bauartbedingt immer auf dem Tisch auf. Wer also Schwierigkeiten in diesem Bereich hat oder einfach empfindlich gegenüber Schmerzen bei Dauerbelastung ist, könnte sich bei der DeathAdder nach einer gewissen Zeit unwohl fühlen. Hier hilft am besten ein längerer Testmarathon bei einem Freund oder Bekannten.
Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: CNet.de, Computerbase.de

Test-Fazit der Fachmedien

CNet.de: 'Die Razer DeathAdder ist eine klassische Gaming-Maus, die zu den Veteranen ihrer Gattung zählt und dank technischer Updates immer noch gute Leistung bietet. Wer allerdings Probleme mit dem Handgelenk hat, sollte sich besser nach einer kleineren Maus umschauen.' ...
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