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Matrox Millennium G450

09.10.2000 | 00:00 Uhr |

Die Karte ist nicht für 3D-Spiele, sondern für Büro-Anwendungen gedacht. Dafür ist der Preis jedoch zu hoch.

Während die Konkurrenz aus der Grafikkartenbranche nach stets schnelleren 3D-Chips strebt, setzt Matrox mit der Millennium G450 auf die 2D-Darstellung. Die Karte mit 32 MB DDR-SDRAM nutzt den Chip Matrox MGA-G450 mit 81 MHz Takt.

In unseren Tests zur 3D-Leistung überzeugte die Karte nicht (Note 3,7): Sowohl im Athlon-750-PC als auch im Pentium-III-Rechner war die Karte nur halb so schnell wie die Testkandidaten mit aktuellem Geforce-2-Grafikchip.

So schaffte sie im Athlon-PC beim Open-GL-Spiel gerade einmal 25,4 Bilder pro Sekunde bei der 1024er Auflösung und lag im Pentium-III-Rechner mit 25,6 Frames kaum darüber.

Zur Ergonomie (Note 2,0): Selbst bei der hohen Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten und Truecolor liefert die Karte noch die augenschonende Bildwiederholrate von 100 Hz. Zur Handhabung (Note 2,4): Der Treiber ist sehr gut auf 2D-Funktionen abgestimmt und deckt alle wichtigen Einstellmöglichkeiten ab.

Wie die Vorgängerkarte Millennium G400 Max (Test in PC-Welt 10/1999, Seite 213) besitzt die G450 2 Monitor-Anschlussbuchsen.

Zum Service-Paket (Note 3,3): Die Herstellergarantie gilt 36 Monate. Die technische Hotline (089/61447433) war erreichbar und kompetent.

Hersteller/Anbieter

Matrox

Telefon

01805/002338

Weblink

www.matrox.com/mag

Bewertung

1 Punkte

Preis

rund 420 Mark

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